2016/04/12

Seetag/Day at Sea 2 auf der/on DIAMOND PRINCESS



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Kat. O5 - B100 - unsere ursprünglich gebuchte Kabine. Mit einem Balkon, den man nur in den Häfen nutzen darf. Nachts müssen die Vorhänge geschlossen bleiben, um Iriitationen auf der Brücke zu vermeiden. Mich hätte ja doch interessiert, wer hier jetzt verweilt.

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Da ich eh unter Jetlag leide, sehe ich mich nun in Ruhe auf dem Schiff um.

Auf dem Außendecks gefällt es mir schon mal ausgeprochen gut.

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Irgendwie bekomme ich den Namenszug am Schornstein nicht vernüftig auf ein Foto.

Und auch das Princess-Logo nicht. Irgendwie habe nicht genügend Platz, um einen guten Winkel zu finden.

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Innen wirkt das Schiff sehr altbacken. Eleganz alter Tage. Passt aber. Auf immer mehr Schiffen fallen mir die Leica-Produkte auf. Auch Coach sehe ich irgendwie immer öfters. Soduku-Zettel liegen auf dem Schiff aus. An Bord ist wieder der Schneider aus Hongkong, der bereits auf der ZAANDAM an Bord war. Die Preise sind aber doch ganz schön happig. Sogar eine brasilanische Reisegruppe ist an Bord. An der Rezeption darf man uns kein Bargeld auszahlen. Nur über den Geldautomaten, der wieder extra kostet.

Ich sehe mich im Zuzahl-Restaurant Kai Sushi um. Es gibt mittags nette Angebote.







Direkt daneben ist das Sabatinis.

Die vier Alteranativen zu The International Dining Room sind The Santa Fe, The Pacific Moon, The Vivaldi und The Savoy. Alle haben die gleiche Karte. Früher war es wohl so, dass ein Gericht pro Restaurant nur exklusiv dort angeboten wurde. Alle vier wurden von uns aufgesucht.







Im Heckbereich wurden die ganzen Hafenplaketten aufgehangen. Die Häfen unserer Reise sind schon alle vorhanden. Also müssen wir nicht besonderen Festivitäten rechnen.

Und dann noch ein paar ausgewählte, von Häfen, die mich persönlich interessieren oder doch herausragend sind, weil sie eben nicht gewöhnlich aussehen.







Von meiner nächtlichen Tour gibt es natürlich auch Selfies.

Morgens um 05.30 Uhr geht es zum Aqua-Jogging. Ich habe meinen Aqua-Jogging Gurt sogar mitgebracht. Mit meinem Sony-Walkman (für Unterwasser-Anwendungen) und Unterwasserkamera bewaffnet werden ein paar Bilder gemacht, damit meine Trainerin Marlies vom SRLG Muttenz sieht, dass ich sogar im Urlaub weitermache. Den knappen Speedo habe ich wieder nur mit, damit sich ein paar wieder aufregen können. Wir haben es ja damals auf der CARNIVAL SPIRIT erlebt, wie sehr sich manche darüber aufregen können.







Ich sehe mich im Horizon SB-Restaurant um und auch das Frühstücksangebot. Es gibt auch etwas asiatisches. Ich vermisse frische Säfte. Es gibt leider keinen Entsafter an Bord. Ich nehme immer so ein wenig Congee (Reisbrei) als 1. Frühstück. Leider zu japanisch (flüssiger als in China). Und natürlich ein englisches Würstchen mit englischem Senf.

Die größte Überraschung erwartete uns zum Frühstück. Auf der OCEAN PRINCESS gab es ja leider keine flexiblen Tischzeiten. Unser Kellner damals 2010 auf unserer 1. Reise auf der OCEAN PRINCESS ist heute F&B-Supervisor (Princess hat mehr Abstufungen als andere im Restaurant Bereich - auch ich brauchte bis zum Schluss der Reise, um zu verstehen, wer eigentlich wem etwas zu sagen hat.). Raj. Unsere Kellner des Morgens sind Masha und Songyot. GENERELL FÜR DIE DAUER DER GESAMTEN KREUZFAHRT, ALSO NICHT EXPLIZIT AUF DEN MORGEN BEZOGEN: Hier merkt man doch den kleinen Unterschied zwischen Princess und Holland America: Sonderwünsche zu erfüllen sind doch etwas komplizierter. Ich frage nach Pittahaya. Das ist so, als wenn ich in Europa nach einem Apfel fragen würde. Nein - so etwas würde es nicht an Bord geben (Dafür, dass wir in Asien sind - bei Holland America habe ich ja sogar die letzte, die für eine Garnitur vorgesehen war, in der Karibik bekommen! Oder man hat auch ja mal jemanden erst mal zum Proviant-Meister geschickt, um nachzufragen - "Let me see what I can do for you"). Aber hier sind sie sehr schnell mit einem Nein zur Antwort. Also frage ich schon gar nicht nach Congee, den es oben gibt. Abgesehen davon will ich ja nicht den, sondern wie damals auf der ISLAND PRINCESS den Congee aus der Crew-Messe. Aber ich will nicht, das jemand hoch auf Deck 14 läuft, um mir Congee zu holen, den ich eh nicht so mag. Vielleicht muss ich mal auf der SAPPHIRE PRINCESS (China-Kreuzfahrten) mitfahren, um zu sehen, ob der Congee dort besser ist. Aber auf der OCEAN PRINCESS 2015 bekam ich ihn ja auch als "Abo" und der war gut. Und ich vermisse noch mein Kümmelbrot (hat normalerweise jede Gesellschaft an Bord, um Pastrami-Sandwiches zu machen), das sie hier an Bord nicht haben. Aber durch die wechselnden Karten ist es nicht ganz so schlimm, weil man doch immer etwas findet. Nur um Butter muss man wohl neuerdings betteln. Sie wird nicht mehr auf den Tisch gestellt, sondern man bekommt sie stückweise, falls es nicht vergessen wird, anzubieten. Das gilt aber für alle Mahlzeiten. Nervt oft, weil man bereits ein Croissant hat und dann nicht anfangen kann, weil keine Butter da ist.







Unser zweites Zuhause an Bord ist The Sanctuary. Die Sonne ist doch an den seitlichen Plätzen intensiver, so dass wir im Laufe des Tages anfragen, ob wir vielleicht die überdachten Mittelplätze haben können. Das ist dann total toll. Durch den Pool, der vor uns liegt, weht immer eine leichte kühle Brise und wir haben genug Schatten, um es hier gut auszuhalten. Hier ist es auch nicht so grell, so dass wir gut unsere Bildschirme erkennen können. Wir bekommen immer Zitronen- und Gurkenwasser. Die ersten Tage werden wir durch I Putu Agus, Henry und Jose betreut. Die Entscheidung auf die Außenkabine zu verzichten und dafür das Geld zu nehmen und in The Sanctuary zu stecken stellt sich als goldrichtig heraus.

Ich hatte zwar im cruisecritic.com den Roll-Call eröffnet. Aber durch die vielen unterschiedlichen Back-to-Back-Reisen war es ein ziemliches Kuddel-Muddel. Manche hatten gar nicht begriffen, dass es dann wie bei einem Omnibus abläuft und eben auch Leute im Laufe einer Reise zu- und wieder aussteigen. Obwohl jetzt diejenigen, die jetzt auf der DIAMOND PRINCESS auf dieser Reise, nichts dafür konnten: aber seit CELEBRITY MILLENIUM hatte ich keine Lust mehr gehabt, nochmals wildfremde auf meinen Privattouren mitzunehmen, zu denen ich keinen Draht aufgebaut habe. Das muss sich einfach ergeben: 1. ich will eh keinen Bus vollpacken, damit es später genauso wird, wie bei einer Schiffstour und 2. ich will wissen, wen ich mitnehme. Hinzu kommt meine neue Arbeit, die mir es nicht mehr so erlaubt, dass ich mich so intensiv auseinandersetze, was wer wann worüber schreibt. Ich fahre und genieße lieber, als ich diskutiere. Für die Häfen in Vietnam habe ich immer noch nichts. Irgendwie vermisse ich immer noch das iPhone, das mir 2012 während der ZAANDAM-Reise in Ho-Chi-Minh-Stadt geklaut wurde. Es ist mir immer noch zu heiß und zu schwül, um eigentlich von Bord zu gehen. Irgendwie will nicht so richtig von Bord, aber auch nicht so richtig draufbleiben. In Hongkong, Keelung und Osaka ist eh DIY geplant. Und in Kagoshima habe ich noch andere Pläne, die nicht unbedingt eine klassische Tour abdecken. Wir gehen daher hin und stellen uns kurz vor. Wir lernen neue Leute kennen, mit denen wir auch später gemeinsam auf Tour gehen (ich stelle sie später im Laufe der Kapitel mit den Touren vor) und vor allem lernen wir hier schon einige Senior-Offiziere kennen: Kapitän Graham, Staff Captain Giacomo und Hotel General Manager Graham. Irgendwie hatten sich Frances, Eddie, Philys und Ken sich so hingesetzt, wie die Jury bei der Casting-Show. Auf jeden Fall stellten sich dann u. a. der Kapitän zu ihnen und haben sich sehr nett unterhalten. Hier bin ich doch positiv überrascht, weil bei den letzten Meet & Greet habe ich niemanden von Princess gesehen. Perfekt wäre es gewesen, wenn sie noch ein paar Schnittchen spendiert hätten: Das Meeting findet um 12.00 Uhr statt. Der Punkt geht an Royal Caribbean, die das damals auf der QUANTUM OF THE SEAS richtig toll gemacht haben. Da ist man gerne geblieben, weil keiner das Bedürfnis hatte, sofort zum Mittagessen laufen zu müssen.





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Bald muss ich in die Wheehouse Bar.

Ich möchte wieder beim Pop Choir mitmachen. Allerdings will ich vorab prüfen, ob ich dasselbe singen muss, wie damals 2013 auf der ISLAND PRINCESS. Dann würde ich u. U. nicht mitmachen.

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Es stellt sich aber heraus, dass wir SOUND OF MUSIC (US-Version der Trapp-Familie) singen. Ich bin begeistert. Bruno hat mir damals das Abendessen mit der Sound of Music-Show verweigert, so muss er jetzt geduldig mich hören, wie ich singe. Es wäre sicherlich damals in Salzburg für ihn erträglicher gewesen. Ich singe leidenschaftlich. Ich habe nie behauptet, dass ich gut singen würde.

Nach Ende der ersten Besprechung hat bereits The International Dining Room geschlossen. Auf Horizon habe ich keine Lust. So ziehen wir uns in The Sanctuary zurück und bestellen dort etwas aus der Karte. Wir zahlen für den Lieferservice eine kleine Tagespauschale, aber das ist in Ordnung.





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Zwischendurch ein Deck tiefer zur Abkühlung.

Hier fühle ich mich rundum wohl.

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Offensichtlich fühle ich mich zu wohl, dass ich bloß Blödsinn im Kopf habe.

Der Zugang läuft über den Spa. Anscheinend sehe ich besser aus, so dass ich immer ignoriert werde und keiner anmerkt, wie schlecht ich aussehe und eine Behandlung vertragen müsste. I. d. R. sind sie im Spa-Bereich damit beschäftigt sich gegenseitig zu beraten. Genauso gut hätte jeder von ihnen sich auch ein "Bitte nicht stören"-Schild umhängen können...

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Ich hätte doch mal zu gerne probiert, ob die Schokolade zur Behandlung so schmeckt, wie Schokolade zum Essen. Welche Geschmacksrichtung mag sie wohl haben?

Wir kommen sehr gut mit unserer Innenkabine klar. Wir können Dorothy nicht genug danken, dass sie so schnell geschaltet hat, um uns diese "kostenlose" Reise zu ermöglichen. Unser bestelltes Obst ist gekommen. Der Fön ist ein wenig riesig. Ansonsten wirkt unsere Kabine durch die gegenüberliegenden Spiegeln einfach riesig. Wofür wir Princess (und Holland America) lieben: wir müssen uns, um nichts kümmern. Es kommt alles fertig ausgefüllt mit allen Instruktionen. Nie wieder fahren wir mit X-beliebigen nach Asien.







Ein halbes Jahr Entzugserscheinung machen sich bemerkbar. Zustände wie bei AIDA: Frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze. Ansonsten wieder so toll wie eh und jeh. Hier gibt schöne Kammermusik, ein netter Service, viele kleine Leckereien - insbesondere wieder Scones.

Als Platin-Mitglied darf ich nachmittags in die Elite Lounge und eine Kleinigkeit essen. Es gibt immer ein besonderes Cocktailangebot. LEIDER ist es GENERELL so, dass man selten eine Chance hat, sich überhaupt etwas zu trinken zu bestellen (Man muss ja alles selbst bezahlen und es gibt ja auch 15% Service-Charges darauf), aber hier ist die Konzentration der Wiederholer so groß, dass die Kellner mit altbekannten Gesichtern Schwätzchen halten und andere Gäste komplett ignorieren. Irgendwann nervt mich das so sehr, dass ich es doch mal dem Hotel General Manager erzähle, dass es ja wohl eher in seinem Interesse läge, als in meinem, dass wir ohne Guthaben nach Hause fahren und ich einfach nicht dazu komme Umsatz zu tätigen.





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Auch in der Wheelhouse Bar: Keine Chance Umsatz zu machen. Die halbe Bar ist abgesperrt, da dort eine geschlossene Gesellschaft ist. Um die kümmern sich alle.

Der Rest kann warten.

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Eigentlich wollten wir mal sehen, was bei den Friends of Dorothy los ist, aber hier ist nichts los. Leider auch kein Schild, wie bei Cunard, an dem man sich orientieren kann, an welcher Ecke man sich versammeln soll.

Irgendwann gehe ich zur Bar und frage nach, ob wir auch an den Tischen bedient werden...

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George Steckert unterhält mit seiner Gitarre und am Klavier. Ihm will ich einen Drink spendieren, aber auch so etwas geht nicht, wenn kein Kellner da ist. Auch hier ist ein Besuch bei der Bar notwendig.

Das Atrium ist immer ein zentraler Ort bei Princess. So findet hier auch der Aufbau der Champagner-Pyramide. Cruise Director Neil und Maître d'Hotel Giorgio läuten den Abend ein. Gerne kann man sich beim Eingießen fotografieren lassen.







Es geht zum formellen Abendessen.

Andere Aussichten.

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Bei den Petit Fours können sie wieder nicht nein sagen.

Sieht einfach verführerisch aus.

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Frances schmeckt es.

Das Internet-Café befindet sich direkt im Atrium.

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Es gibt auch ein paar Bücher.

Ich melde den Fehler mit dem Portal und der persönlichen Aktivitäten-Liste weiter.

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Die Rezeption interessiert sich nicht so sonderlich dafür.

Ich unterscheide da immer zwischen einem Individualproblem, oder einem generellen, bei dem vermutlich auch weitere Gäste betroffen sind. Als ich nochmals während der Sprechstunden des Internet-Managers hingehe, wird mir mitgeteilt, dass alles in einem Teststadium ist. Wozu also dem Gast die Mühe machen lassen, das zu nutzen, wenn es gar nicht nutzbar ist??? Warum also nicht abschalten, wenn man sich dadurch nur Gäste verärgert???

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