2016/04/29

Tag/Day 19 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Kyoto - Yokohama, Japan



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Noch einmal zum Frühstück, noch einmal ins Zimmer, noch einmal zum Check-Out und noch einmal auf die Straße... Minimal-Anzahl der Fahrstuhlnutzung. Ich hasse dieses Hotel. Wie kann nur ohne Treppe und nur zwei Fahrstühlen so ein Hotel ausstatten? Heute Morgen bin ich so übel gelaunt, dass ich einen Harakiri-Versuch starte... Natto (Fermentierte Bohnen) zum Frühstück. Das Zeug ist jedoch so ekelhaft, stinkt, klebt, schmeckt nicht, dass ich mir doch noch nicht in der letzten Minute, sondern bereits in der ersten Sekunde überlegt habe, Abstand von meinen Harakiri-Plänen zu nehmen. Ich überlege mir eher, ob ich nicht ein paar Döschen davon ein paar Leuten in der Schweiz mitnehmen sollte. Aber ich gehe davon aus, dass ich meine Karriere ernsthaft gefährde.





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Wir können nicht auf einen früheren Zug umbuchen. So laufen wir nochmals durch den Kyotoer Bahnhof. Hier werden wir auf die große Eröffnung des Eisenbahn-Museums hingewiesen.

Nach dem es gestern Abend nicht geklappt, versuchen wir es heute Morgen nochmals im Kyoto Tower. Zum Glück öffnet es bereits um 09.00 Uhr (2016). Der Eintritt kostet 720 JPY (2016). Nur Frances begleitet uns. Die anderen wollen lieber schlafen und ausführlich das Frühstück genießen.







Der Blick über Kyoto ist wirklich sehr schön.

Auch können wir anhand der Bildschirme sehen, was wir gestern Abend verpasst haben.





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Hier oben finden wir auch einen kleinen Schrein.

Für das Maskottchen des Kyoto Towers: Tawawa-Chan.

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Gestern Abend konnte ich ja auch nicht mehr einkaufen gehen. Ab 10.000 JPY kann ich mir die MWSt. zurückzahlen lassen.

2012 hatte ich mir in Hongkong damals ein neues Case für meinen iPad gekauft. Zum Umhängen. Hat man am Büffet immer beide Hände frei. Endlich finde ich eines wieder. Und mein iPhone bekommt auch wieder ein neues zu Hause.

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Nochmals geht es zu illy. Hier ausgiebig nochmals zu frühstücken wäre mir jetzt zuviel.

Aber Bruno bekommt sein illy Käffchen.

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Auch wenn das Hotel-Frühstück schon bezahlt ist. Ich esse ja nichts, nur weil es bezahlt ist, wenn es mir nicht zusagt. Ich hole mir lieber noch ein paar japanische Sandwiches.

Da es keine Speisewagen in Japan gibt, müssen wir uns am Bahnhof entsprechend versorgen. Aber hier ist man bestens vorbereitet: Bento Boxen. Jeder nimmt sich da mit, wozu er später Lust hat. Außerdem ist man bestens vorbereitet, damit man Getränke mitnehmen kann. Beim Eistee in Asien üblich: ungesüßt und dafür extra Zuckersirup, damit man keine Zuckerkristalle mittrinkt.





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Wir gucken nochmals... und verstehen eh kein Wort.

Unser Zug geht um 11.33 Uhr. Nur wegen der dämlichen Fahrstühle im Hotel sind wir früher los. Die Shinkansen-Züge fahren ja in einer Dichte, wie die Straßenbahn in Basel... Und alle am gleichen Preis. Bevor also unser Fährt gehen noch Züge um 11.12 Uhr, 11.18 Uhr, 11.29 Uhr Uhr vom Gleis 12...

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Ich will hier für mein Reisetagebuch unbedingt ein Bild machen, so dass unser Zug ganz oben steht. Dafür habe ich nur 4 Minuten Zeit, weil ja davor um 11.29 Uhr noch einer fährt. Weil die anderen etwas länger für den Weg zum Wartebereich für unseren Wagen brauchen, schicken wir sie schon mal vor. Sie haben ja die Reservierungen mit der Zug-, Waggon- und Sitzplatznummer in der Hand.

Als wir dann eiige Minuten zur Wartezone kommen, ahne ich schlimmes... die werden doch nicht etwa in den falschen Zug gestiegen sein. Bruno läuft sicherheitshalber nochmals den Bahnsteig ab. Keine Frances, kein Eddie, keine Philys und kein Ken.

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Heute ist der Beginn der Golden Weak. Also keine Zeit zum Nachdenken. Sondern unsere Plätze sind jetzt wichtiger als die anderen, die ja schon in dem Nozomi-Zug sitzen, die gar nicht für uns zugelassen sind. Andererseits: es wurden ja unterwegs keine Fahrkarten kontrolliert. Wenn sie schon drin sitzen, sollen sie einfach sitzen bleiben und direkt nach Yokohama fahren. Sie wohnen heute Nacht eh nicht im gleichen Hotel. Zum Glück hatte ich Frances Handy nochmals mit Guthaben für Telekom Deutschland aufgeladen. So können wir sie im anderen Zug erreichen, auch wenn das Gespräch nur drei Minuten dauert, weil das Guthaben wieder aufgebraucht ist.

Wir sehen uns ein wenig im Zug um. Hier gibt es Raucherabteile, in denen man sich wie am Flughafen kurz zurückziehen kann und geht dann wieder zurück zu seinem Platz. Fände ich auch bei der Deutschen Bahn oder Schweizerischen Bundesbahnen sehr gut: dann würde niemand mehr in den Toiletten rauchen.

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Ganz klassisch mit der alten Telefontastatur antwortet mir Frances.

In Nagoya ist es mit unserer Ruhe vorbei. So können wir sie gut am Bahnsteig fotografieren. Solche Aufnahmen klappen natürlich nur, wenn sie auch draußen stehen.

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Zum Glück verstehe ich nicht alles, weil die Tür so spät geöffnet wird.

Aber den halben Weg haben wir ja doch noch geschafft.

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Nur um zu Schlafen, hätten sie ja auch im anderen Zug bleiben können.

Bruno probiert seine App aus, ob sie auch bei schlafenden Menschen funktioniert.

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Am Bahnhof Yokohama-Shin trennen sich unsere Wege. Wir konnten für das Inter-Continental meine Punkte einsetzen. Dort steht unser Gepäck. Nach vielem Hin- und Herrechnen: das Gepäck voraus schicken, mit dem Taxi zum Bahnhof Yokohama, dann noch die Fahrkarten zum Flughafen selbst und das ganz frühe Aufstehen gegen ein direktes Taxi etwas später direkt zum Flughafen vor das Terminal sind sehr gute Gründe, dass wir lieber einen Wagen für uns gebucht haben. Als wir ankommen, werden wir mittlerweile namentlich begrüßt. Weil es beim letzten Zimmer Probleme mit der Klimaanlage gab, werden wir erst auf unser Zimmer geführt, als ein Test erfolgreich beendet wurde. Auch hier ist der Ausblick sehr schön.

Ich hätte sogar auf ein Abendessen verzichtet, aber ich muss in Snoopy Town Shop. Im laden war die Hölle los. Sogar ein Mädchen trug ein Schild, um das Ende der Schlange anzuzeigen. Ich hole mir ein T-Shirt mit all meinen Peanuts-Freunden und meinen Nichten, etwas, falls wir mal wieder gemeinsam auf Kreuzfahrt gehen.





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Mir tat nach den vielen Klimaanlagen mein Nacken weh. Also habe mir eine Massage gegönnt: Karada Factory. Sie haben mich direkt als Mitglied eingetragen, so dass ich weniger zahlen musste.

In Japan muss man sich vor der Massage umziehen.

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Das ist aber wirklich der Himmel auf Erden.

Die anderen wohnen im Sotetsu Fresa Inn. Das ist so auf dem halben Weg zwischen unserem Hotel und dem Cruise Terminal. Eine Station mit der U-Bahn. Wir laufen lieber, obwohl es draußen ziemlich windig ist. Vor dem Hotel fällt eine Drehscheibe auf, aber die Kurve ist hier so eng, dass man sonst nicht ins Parkhaus kommt. Das Hotel liegt sehr günstig direkt einen Block von der U-Bahn-Station und hat keinen direkten Bus zu den Flughäfen.





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Unterwegs zum Abendessen sehen wir eine abgesperrte Straße.

Hier finden wohl Dreharbeiten statt.

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Frances und Eddie haben japanische Wurzeln. So leben einige Verwandte noch im Großraum Tokio, die Frances, Eddie und uns zum Abendessen eingeladen haben. Noch einmal japanische Hausmannskost. Da wir ja sehr früh raus müssen, und wir auch Frances Zeit für ihre Familie lassen wollen, ziehen wir uns früh zurück. Wir müssen uns von den anderen verabschieden.

Auf dem Weg zurück ins Hotel kaufen wir für den frühen Weg zum Flughafen ein paar Sandwiches.

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Ich nutze noch die Chance bei Eddie Bauer einzukaufen. Gibt es in Deutschland nur noch als Versandhandel.

Endlich mal nicht mehr die Festzelt-Größen.

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Ich freue mich richtig. Hier fühle ich mich zu Hause. Dabei geht es jetzt nach dieser Nacht wieder nach Hause.

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