2016/04/15

Tag/Day 5 auf der DIAMOND PRINCESS in Chan May, Vietnam



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Es geht zum Frühstück. Damit wir die French Press nicht vergeblich mitgeschleppt haben, nimmt Bruno seine Bodum-Kanne mit. Im Restaurant ist der Kaffee in seinen Augen immer noch ungenießbar. Zum ersten Mal erhalte ich zum Croissant auch Butter dazu.





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Einfahrt in Chan May.

Der Hafen wirkt ein wenig trostlos.

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Wir hätten noch mehr Vietnamesiche Dong gebraucht, aber leider sind heute die Geldhändler nicht mehr an Bord.

Im Hafen selbst gibt es ein paar Stände. Bruno kauft hier wieder eine neue Mütze. Hier erfahren wir auch, warum die Geldhändler hier nicht gebraucht werden: Es gibt hier einen Geldautomaten. Wir hatten versucht noch kurzfristig eine private Tour zu buchen, aber angeblich dürfen hier wohl keine privaten Fahrzeuge auf das Hafengelände. Das Tor ist allerdings auch nur 500 m entfernt. Nachmittags sehe ich auch kein Taxi. Ich hätte gerne noch ein paar Bilder von den Reisfeldern gemacht, die unterwegs waren. So tröste ich mich mit frischer Kokosmilch.





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Ein Blick auf MEIN Schiff.

Wir nehmen den kostenlosen Shuttle. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Die Fahrt ist abwechslungsreich. Auf der Rückfahrt müssen ein paar Crew-Mitglieder zurückbleiben. Ich frage bei ein paar Crew-Mitgliedern an Bord nach, ob sie Probleme bekommen, wenn sie jetzt nicht mitkommen. Man konnte es mir nicht sagen. Aber ich hätte im Notfall den nächsten Bus genommen, wenn sie Ärger bekommen hätten.







Der Shuttle bringt uns zum Lang Co Beach Resort. Hier erwarten die privaten Touren ihre Gäste. Ich hätte bis gestern Abend bis 21.00 Uhr eine Tour bestätigen müssen. Leider hat es nicht geklappt, weil ich bis dahin die Anschrift nicht rausbekommen konnte. Man konnte mir zwar an der Rezeption sagen, zu welchem Resort wir gebracht werden. Aber meine Bitte mir die Anschrift auf einem Blatt Papier zu schreiben, wurde mit nein beantwortet. Man hatte stattdessen das Housekeeping angerufen, das sie mir aus der Druckerei eins holen sollten. Da ich es aber sowieso bekommen hätte, hatte man nicht herausgehört, dass ich es sofort gebraucht hätte und daher gedacht, dass ich es sowieso mit dem Turn-Down-Service bekommen hätte. Also konnte ich die Tour nicht bestätigen. Aber nach dem wir das Angebot vor Ort sehen, besteht keine Notwendigkeit traurig zu sein. So richtig Lust mehrere Stunden nach Hue oder Hoi An zu fahren, hatte ich eh im Moment nicht. Wir genießen die Anlagen. Am Strand kaufe ich sogar etwas von einem Straßenhändler, der etwas deutsch sprach. Ein wunderschöner grüner Pool und wir unterhalten uns nett mit einigen australischen und englischen Mitreisenden. Außerdem kann ich hier noch Guthaben für meine vietnamesische SIM-Karte kaufen und sie helfen mir das Guthaben zu laden.

Wir hätten auch noch direkt Touren vor Ort buchen können, die auch hier an die Hotelgäste verkauft werden.

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Als wir das Schild mit den Massagen und den Preis gesehen haben, nutzen 5 von 6 von uns die Chance, uns direkt am Strand massieren zu lassen. Für nur 10 USD (2016). Wir genießen die Massagen und akzeptieren die Wartezeiten. Aber es ist die Wartezeit Wert, zumal wir ja nichts weiter vor haben. Wir genießen die tolle Massage.

3 von 6 wollten lieber an Bord essen. Ich wollte Vietnam jedoch nicht verlassen, bevor ich nicht auch eine Nudelsuppe gegessen habe. Der frisch-gegrillte Fisch duftete toll, aber mich konnte nichts davon abbringen eine Nudelsuppe zu bestellen. Außerdem wollte ich einen vietnamischen Kaffee auf Eis und frische Früchte. Die sind richtig aromatisch. Obwohl die Preise wohl touristisch sind: allemal billiger als in Basel, Frankfurt oder Los Angeles und bestimmt auch leckerer.







Zurück an Bord geht es in The Sanctuary. Dort wurden wir schon zur Tea-Time erwartet.

Von hier genieße ich den Sonnenuntergang. Ein schöner Abschied von Vietnam.







Bruno nutzt die Chance und nutzt den Waschsalon. Ein paar Sachen möchte er lieber kontrolliert waschen, als es der Wäscherei zu übergeben. Man braucht keine US-Münzen, sondern bekommt mit der Bordkarte Münzen an für die Waschmaschinen, Trockner und Waschmittel und Weichspüler. Es gibt keine deutsche Menüführung.

Abends essen wir alleine. Da heute offene Sitzung in The International Dining Room ist und wir sonst nie eine Chance haben, hier zu Abend zu essen, gehen wir dahin und bekommen nicht nur einen tollen Tisch, sondern auch ganz tolle Kellner: Chiradet und Inna. Die hätten gestern Abend im Sterling Steakhaus bedienen müssen, und wir hätten jeden Abend dort gegessen. Es stimmte alles. Es erinnerte an den Princess Grill auf der QUEEN ELIZABETH. Es gibt Borschtsch, aber Inna hatte abgeraten. Das hat mich neugierig gemacht. Stimmt: das nächste Mal nicht mehr. Sie sagen uns, dass dieser Tisch nicht belegt ist und sagen uns, dass wir durchaus mal wiederkommen können. Als wir einige Tage später wiederkommen, haben es andere Gäste wohl auch schon entdeckt, wie toll die beiden ihre Gäste bedienen und haben den Tisch belegt.





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Aha... sie haben tatsächlich die Hinweise korrigiert: Der Pfeil zeigt vorwärts, wenn die Uhr vorwärts umgestellt werden soll.

Ein weiterer Negativpunkt ist die Wäscherei...

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Es passiert dem Gast ja schon ab und zu, dass er sich verzählt. Aber sie fangen erst an zu waschen, wenn man ausdrücklich bestätigt, dass die Zahl erst korrekt ist. Die anderen schreiben einfach bei Rückgabe: Abweichung beim Zählen. Was soll man auch machen? Runter in die Wäscherei und vor den Augen der Wäscherei-Mitarbeiter nachzählen. Oder sich alles zurückkommen lassen, um nochmals zu zählen.

Außerdem waschen sie alles so heiß, dass es irgendwie einläuft. Und sie interessieren sich nicht für die Hinweise der Gäste, wie z. B. alles gefaltet bitte.

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Es kommt alles auf Bügel.

Ich gehe ins Izumi, um mich zu entspannen. Man beruhigt sich dort so sehr, dass man nur Blödsinn im Kopf hat... So versuche ich zu telefonieren: "Kein Anschluss unter dieser Nummer".

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Hiermit geht es auch nicht. Später erkläre ich Chisato, dass das "Telefon" kaputt sei und irgendwie besonders laut und windig sei. Ich zeige ihr den Apparat. Sie lacht sich kaputt.

Aber hiermit.

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Im Izumi treffe ich fast jeden Abend Sachin. Wir unterhalten uns nett und er möchte mal die deutschen Heilbäder besuchen. Da ja Frauen und Männer getrennt baden, lerne ich seine Frau erst heute kennen.

Ich gehe später nochmals im Horizon und sehe mich um. Hier werde ich freundlich von Edmon begrüßt. Es passt in meinen Augen nicht immer regional... aber das ist jetzt so weit weg und wir haben ja keinen Geographieunterricht hier am Büffet. So probiere ich noch Köfte und ein wenig Mezze. Die Suppen sind auch hier grauenhaft.





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Bruno hatte morgens im Restaurant die Mütze liegen lassen. Zum Glück wurde sie gefunden und konnte an der Rezeption abgeholt werden.

Morgen folgt ein Seetag. Es sollte wieder eine Probe folgen. Es fehlt. Der Hinweis sollte so aussehen. Ich zeige es an der Rezeption und frage nach: Man erklärt, dass ich es bestimmt falsch verstanden habe. Ich frage nach: ob sie dabei war oder ich und woher sie wisse, dass ich es falsch verstanden haben muss. Meine Geduld hier an der Rezeption ist langsam am Ende.

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Ich muss selbst ein Formular ausfüllen, um meine Frage zu stellen. Bei anderen Gesellschaften hätte die Rezeption eine E-Mail an den Cruise Director nachgefragt. Ich muss selbst alles aufschreiben. Ich bitte um ein Gespräch mit dem Guest Service Manager. Es wird abgelehnt. Irgendwie kommt mir die Situation auf der OCEAN PRINCESS 2010 erinnert. Damals sagte mir der stellvertretende Hotel General Manager und die Guest Service Managerin noch: wir wünschten, dass unser Personal die Sensibilität hat, zu erkennen, in welchen Fällen, bestimmte Fragestellungen an uns Guest Service Manager bzw. Hotel General Manager weitergeleitet werden sollten. Und anscheinend muss ich wohl wieder mit Bettdecke und Kissen vor die Rezeption kommen. Es gibt zwei Philosphien: bei Norwegian: erzähl mir sofort, was nicht stimmt, und wir sorgen dafür, dass alles perfekt wird, so dass du dich bis zur Ende der Reise wohlfühlst und du glücklich und zufrieden von Bord gehst und jedem erzählst, wie toll es bei Norwegian ist. Bei Princess: behalt deine Meinung für dich, geh dann frustriert von Bord und erzähle uns davon im Fragebogen, was dir alles nicht gefallen hat.

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