2016/04/27

Tag/Day 17 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Hakone - Kyoto, Japan



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Da wir es heute Morgen sehr eilig haben und die meisten Cafés, die bereits geöffnet haben, sehr weit weg sind, gehen wir schnell in das nächste Café: ausgerechnet Café de Crier. Diese Filiale ist sehr viel größer. Allerdings ist das Frühstück doch sehr gewöhnungsbedürftig. Das Rührei ist so zubereitet, dass man es wunderbar als Brotaufstrich benutzen kann. Ganz grauenhaft: 9.431 km Luftlinie entfernt von der Quelle: Gerolsteiner in Yokohama. Igitt. In der Zwischenzeit haben die anderen im Hotel gefrühstückt. Die anderen haben ihr Gepäck an den Gepäcktransferdienst zum Flughafen übergeben lassen. Frances sagt, dass es gut geklappt hat. Wir hatten es auch vorgehabt. Aber nach Neukalkulation haben wir das Gepäck nur hier im Hotel zur Aufbewahrung abgegeben.







Das Hotel hat uns ein Jumbo-Taxi besorgt, mit dem wir direkt zum Bahnhof Yokohama gebracht wurden. Dieses Mal habe ich auch die Zeit mir in Ruhe die Bento-Boxen anzusehen. Ein paar Kleinigkeiten kaufen wir für unterwegs, um sie zu teilen. Am Bahnsteig erinnert ein Schild daran, dass man nicht selbst in den Gleisbereich steigen soll, um etwas rauszuholen.

Irgendwie habe ich eine Sitzplatzreservierung, aber welcher Zug ist denn nun unserer. Wir lassen uns überraschen: Der Limited Express hat zehn Waggons. Man kann die Sitze auch einfach drehen, so dass man vis-à-vis sitzt. Die Fahrt nach Odawara dauert nicht lange: 37 Minuten.





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Wir kommen am Bahnhof Odawara an.

Wir müssen den richtigen Ausgang suchen.

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Da wir in den Bus müssen, suchen wir den Weg nach draußen.

Von hier kann man auch auf das Schloss sehen, Nur haben wir keine Zeit, um uns dort umzuschauen.

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Als Logistiker habe ich es so geplant, dass wir heute hier weiterfahren. So können wir unser Handgepäck einschließen. Nur sind die Schließfächer kaum erkennen.

Man braucht 100 JPY-Stücke, um das Schließfach bedienen zu können.

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Das ist gar nicht so einfach den richtigen Bussteig zu finden. Bis zum Busbahnhof ist es einfach. Dann muss man aber in Ruhe alle Busfahrpläne studieren, um festzustellen, dass der Hakonemachi-Bus vom Bussteig 3 fährt.

Mit dem Bus der Hokone Tozan Bus geht des weiter. Der ist in unserem Hakone Freepass inkludiert. Die Fahrt ist sehr schön. Leider fährt der Bus so schnell, dass man nur wenige Aufnahmen unterwegs machen kann. Es ist eine schöne Route. Man sieht sehr viel. Sogar ein Meissen-Händler mitten im Nirgendwo. Unglaublich. Man hätte übrigens auch bis Hakone-Yumoto mit der Bahn weiterfahren können, aber hier steigen so viele zu, dass viele auch stehen müssen. Wenn man keinen Pass hat, wie wir, dann muss man beim Einsteigen eine Marke ziehen, damit man später beim Aussteigen und Bezahlen weiss, wo man man zuvor eingestiegen ist. So ermittelt sich dann der Fahrpreis.





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Wir kommen in Hakone an.

Schnell müssen wir weiter.

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Da liegt unser Schiff.

Mit der VASA von Hokone Sightseeing Cruise geht es nach Todengai. Wir haben ausgesprochenes Pech: Ich komme mir vor wie Elmar Wepper im Film "Kirschblüten - Hanami". Der Fuji lässt sich leider nicht blicken. An schönen Tagen kann man ihn gut sehen. In der 1. Klasse lässt es sich besser sitzen: es kostet für uns als Passinhaber 400 JPY (2016) mehr. Später sehen wir ein klein bisschen vom Fuji. Unterwegs kaufe ich noch Kitkat mit Sake bzw. Erdbeer-Käsekuchen-Geschmack. Es ist ziemlich kalt draußen.





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Wir kommen im Hafen von Togendai.

Die Kinder warten brav auf die Abfahrt ihres Schiffes.

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Und drinnen scheint noch eine Gruppe zu warten. Wir haben wohl Glück.

Damit wir nicht lange Wege laufen müssen, schlage ich vor, dass wir direkt im Terminal im Todengai View Restaurant essen. Manchmal muss man entscheiden: entweder laufen und sparen oder weniger laufen und in einer Touristenfalle teurer essen. Zum ersten erlebe ich ein echtes Selbstbedienungsrestaurant in Japan. Normalerweise ist ja Japan für seinen Service bekannt. Aber hier muss man alles selbst machen. Sogar Tischabwischen muss man selbst. Dafür werden Putztücher bereit gehalten.







Eine halbe Treppe hoch und schon sind wir an der Seilbahn von Hakone Ropeway. Auf dem Weg zur Seilbahn werden wir auf die möglichen Gesundheitsgefahren aufgrund der austretenden Vulkangase aufmerksam gemacht und mit Tüchern ausgestattet, damit wir ggfls. in der Seilbahn "überleben".

In der Gondel finden wir weitere Tücher. An der Zwischenstation Ubako könnten wir in den Schienenersatzverkehr umsteigen, aber nach meinem letzten Besuch hier, fand ich es damals sehr nervig in einer Zwischenstation einzusteigen und stehend bergauf und -ab fahren zu müssen. So fahren wir weiter und können die austretende Gase sehen. Fotografieren ist wirklich schwierig, weil wir kein Fenster öffnen müssen. Alles erinnert an Island.





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Bis Owakudani können wir mitfahren.

Hier müssen alle aussteigen und wieder zurückfahren.

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Die Station dürfen wir nicht verlassen. Die Restaurants und Freizeitanlagen sind stillgelegt. Bei letzten Mal, war es der nächste Abschnitt, der gesperrt hat.

Wir fahren wieder zurück. Weil aber ein paar es so eilig hatten, statt strategisch langsamer zu gehen, um eine eigene Gondel zu bekommen, müssen wir dieses Mal die Gondel teilen.

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Wirklich schade,

Man könnte normalerweise von hier aus so schöne Fotos vom Fuji machen.

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Wir kommen wieder am Terminal in Todengai an und hier geht es dann im Bus weiter.

Hier geht es dann auch weiter.

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Einsteigen und bald geht es auch schon los.

Auch diese Route ist ganz schön.

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Alles ist weiß überzogen.

Wir kommen in Sounzan an. Und hier steigen wir in die Standseilbahn der Hakone Tozan Cablecar um.

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Die Bahn wartet.

Auch diese Fahrt ist sehr schön.







Ankunft am Bahnhof Gora. Hier steigen wir um in die Bernina-Bahn der Rhätischen Bahn??? Sehr schöne Werbung im Bahnhof. Auch nochmals vom Fuji und Umgebung.

Da kommt die Kleinbahn Hakone Tozan. Die Fahrt ist ebenfalls sehr schön und wir haben Glück im Unglück. Es kamen die alten Triebfahrzeuge. Aber bei denen konnte man die Fenster öffnen, um schön zu fotografieren. Mehrfach wechseln wir die Fahrtrichtung. Im Gegensatz zur Bernina-Bahn werden keine Schleifen gefahren, um die Höhen zu überwinden.





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Wir sind in Hakone-Yumuto angekommen. Hier geht es wieder mit der Odakyu-Bahn weiter zurück nach Odawara. Weiter gegen Zuschlag von 200 JPY (2016) dürften wir hier auch im Romance Car mitfahren.

Wir fahren jedoch mti der Regionalbahn nach Odawara.

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Im Zug werden nochmals die Schönheiten der Gegend gezeigt. Wir müssen hier nochmals zurück.

In Odawara folgen wir einer der Schülerinnen in den tollen Schuluniformen. Wir gönnen uns einen Saft und sehen uns bei den Bentoboxen um. Dann gehen wir schnell unser Gepäck holen. Weiter geht es zum Shinkansen Richtung Nagoya - Osaka. Für 4.000 JPY (2016) hat sich der Hakone Freepass sehr gelohnt. Für mich war das alles nicht neu, weil ich damals mit einem Arbeitskollegen die Chance genutzt hatte, als wir das Wochenende in Tokio verbringen mussten, dass ganze schon mal zu machen. Und ich würde wieder die gleiche Runde fahren. Für mich ist das so wie "Norway in a Nutshell". Ich liebe diese Tour.







Dann kommt schon unser Schinkansen. Einen Speisewagen gibt es nicht, aber einen Service am Platz. Zu meinem Erstaunen gibt es keinen heißen Tee, sondern nur Kaffee oder Tee als Eis. Draußen fängt es an zu regnen.

Wir kommen in Kyoto an. Es ist etwas schwierig den richtigen Ausgang zu finden, da der Hochgeschwindigkeitsverkehr und der normale Bahnverkehr unabhängig voneinander fahren, also nicht wie in Deutschland, dass der ICE die gleichen Gleise im Bahnhof benutzt wie der Regionalverkehr. Aber wir sehen ja das Hotel und können uns danach richten.







Ich habe uns in ibis styles am Bahnhof Kyoto gebucht. Ich hasse Accor Hotels. Wären Bruno und ich alleine würde ich uns vermutlich etwas anderes buchen. Nur so brauchen wir etwas direkt am Bahnhof. Nach dem Inter-Continental in Yokohama sind wir wieder in der japanischen Hotel-Realität zurück. Das ist schon eher der Standard.

Da ich heute Abend nicht schon wieder Lust habe, Soba-Nudeln zu essen, biete ich den anderen an, denen ein Soba-Nudel-Restaurant zu suchen und würde dann in ein Restaurant meiner Wahl gehen, wo ich weder auf das Budget noch auf die fußläufige Erreichbarkeit achten muss. Sie wollen aber nicht alleine essen gehen. Wir gehen ins Kintesu Mall Miyakomichi, das direkt mit dem Bahnhof Kyoto verbunden ist. Mich zieht es in ein typisches japanisches Pub (Izakaya), in denen die Gäste mit den Köchen anstoßen und gegenseitig Toasts ausprechen. Zu unserer großen Überraschung: wir müssen im Schneidersitz essen, ohne dass ein Fußraum nach unten geführt wird. Das Hinsetzen führt zur allgemeinen Erheiterung, weil wir alle so etwas noch nie gemacht hatten. Wir sind im Torihati. Ich habe mich auf eine Bento-Box mit Yakitori gefreut. Und die bekomme ich auch. Warum auch immer: alle anderen bestellen das gleiche. Richtig lecker. Es gibt ja einen Punkt, den ich in japanischen Restaurants nicht mag: Es darf geraucht werden.







Direkt daneben befindet sich der Eisladen Wa-Café Kyoanju. Hier gibt es sehr leckere Süßspeisen. Ich lasse mir auch die Freude nicht nehmen, dass nicht alle etwas wollen und das Café die Policy hat, dass jede Person etwas bestellen muss. Das Hotel ist ja zum Glück nur gegenüber. Ich beschließe Macha-Wackelpudding zu probieren, während die anderen unbedingt die tollen Eisbecher nehmen. Ich würde ja so gerne alles probieren. Aber dann hätte ich meine Bento-Box nicht essen dürfen. Aber der Wackelpudding war spitzenmäßig. Hmmm... mit einem guten Gefühl geht es ins Bett.

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