2016/04/26

Tag/Day 16.2 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Yokohama, Japan



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Es geht wieder in die U-Bahn. Dieses Mal Ginza-Linie.

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Wir steigen in Ginza in Richung Asakusa ein.

Endlich mal Platz zum Sitzen.

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In Tawaramachi geht es bereits raus.

Ich will mal wieder nach Kikuyabashi. Das ist die Straße mit den ganzen Haushaltswarenhändlern. Ein Muss für jeden, der japanische Küche liebt und zu Hause nachkochen möchte. Vor vielen Jahren hat mich ein japanischer Arbeitskollege hierher geführt. Ich habe hier ein Sushi-Messer gekauft, das so scharf war, dass ich nicht mal gemerkt habe, dass ich mich geschnitten hatte. Wenn man damit ein Toastbrot schneidet. Es gibt nicht nach. Unsere Freunde nutzen die Gelegenheit, als sie einen Händler finden, der jahrelang in den USA gelegt hat, und daher sie gut beraten kann. Die Straße der Messermacher ist allerdings um die Ecke. Unterwegs bemerkt Frances, dass ein paar Schülerinnen toll polierte Schuhe haben. Sie bedanken sich für die Bemerkung. Da muss ein gemeinsames Foto machen.





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Wir laufen in das Viertel Asakusa.

Es gibt diesen sehr "bunten" Teil, der sehr touristisch-kommerziell ist.

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Ist aber trotzdem schön.

Japanisches Essen ist immer faszinierend. Also musste ich in den Markt von Marugoto Nippon. Das ist echt schön hier: viel für das Auge, viel für die Nase und viel für den Gaumen. Im Café M/N im 3. Stock machen wir eine kurze Kaffeepause. Es gibt alles von lokalen Erzeugern. Damit wir unsere Sachen nicht auf die Sitze legen, bekommen wir Kisten für die Aufbewahrung unserer Einkäufe. Einen Macha-Kuchen muss ich natürlich sofort probieren. Bei der Gelegenheit müssen Mitreisenden, die japanischen Wurzeln haben, erklären, wie man diese Teefilter benutzt...







Weiter geht es: Nach ein paar Schritten erreichen wir Senso-Ji. Hier war ich schon mal, aber mitten in der Nacht. Das ist der Nachteil an Geschäftsreisen. Dieses Mal genieße ich den Anblick bei Tage, allerdings auch mit den ganzen Touristenmassen.

Durch die kleinen Einkaufsstraßen gehen wir zum U-Bahnhof Asakusa. Dort gehen wir bummeln. Ich werde in meine Kindheit zurück katapultiert: Moncchichi. Zuletzt vor 30-35 Jahren waren sie bei uns zu Hause - aber mehr bei meinen Schwestern, als bei mir. Wahrscheinlich sind die es schuld, dass ich heute so bin, wie ich bin. Es gibt hier aber auch tolle Teehändler.





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Ab wieder in die U-Bahn Ginza-Linie.

Und ab nach Ueno.

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Ueno ist auch einer der mehr "normalen" Einkaufsviertel in Tokio.

So wie Shibuya oder Shinjuku heute Morgen.

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Wir laufen durch den Ueno Park. Ein toller Park so ähnlich, wie der Central Park in New York. Da bald wieder die Rush-Hour einsetzt laufen wir nicht sehr tief rein. Ich wäre eigentlich sehr gerne sehr viel länger geblieben. So drehen wir beim Gojoten Schrein bereits wieder ab. Vor wenigen Wochen hätte ich allerdings die anderen stehen lassen, weil hier zwei Alleen voller Kirschblüten angelegt sind.

So laufen wir zurück zum Bahnhof Ueno.

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Bis zum Bahnhof Tokio nehmen wir einen Fernzug. Man erkennt ganz einfach, ob der Platz frei ist.

Rot heißt frei.

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Und grün ist besetzt. Bei uns wäre es intuitiv umgekehrt. Gelb bedeutet, dass der Platz vom nächsten Bahnhof reserviert ist.

Im Bahnhof Tokio müssen wir umsteigen. Kurz gehen wir raus. Sieht das nicht aus wie Amsterdam Centraal Station?







Damit nicht wieder der ganze Weg zurück gestanden werden muss, nehmen wir den Shinkansen zurück. Da können wir Plätze reservieren. Der Zug kommt rein. Die Fahrgäste steigen aus. Eine Armee von Reinigungskräften steigt in den Zug ein. Macht in Windeseile den Zug sauber und dreht die Sitze in Fahrtrichtung. Und dann stehen alle an der Tür und heißen die Fahrgäste willkommen. Auf dem Boden sind Markierungen für das Einsteigen aufgemalt, so dass zu keinen Staus beim Aus- und Einsteigen kommt. Alle halten sich daran.

Leider kommen die Züge nicht in Yokohama an, sondern Shin-Yokohama. Das liegt etwas weiter von unserem Hotel.

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So müssen wir noch mit der Yokohama Line weiter Richtung Yokohama fahren.

Oktoberfest im April? Muss doch nicht sein.

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Da wir beim Umsteigen, den falschen Zug erwischt haben, müssen wir nochmals umsteigen.

Dann kommen wir wieder am Bahnhof Yokohama an.

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Da keiner mehr Lust hat, mit der U-Bahn zufahren und zu laufen, suchen wir einen Taxi-Stand.

Wir müssen aber durch das Einkaufszentrum laufen.

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Ist aber sehr schön dekoriert.

Wir sind wieder zurück im Hotel. Da wir noch zwei Gutscheine für einen Willkommensdrink als Ambassador-Mitlglied haben, gehen wir zunächst in die Hotel Bar.

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Sehr schöner Tisch mit einem Blick nach Tokio.

Eine Cola und ein grüner Tee müssen jetzt sein.

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Abends geht es wieder ins Einkaufszentrum Queen's Square.

Schön ist das Riesenrad beleuchtet.

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Ich möchte die Vielfalt der japanischen Küche erleben, aber einige wollen unbedingt wieder dort essen, wo wir gestern Abend essen waren.

Also gibt es schon wieder Soba-Nudeln.

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Dieses Mal nehme ich ein Gericht mit kalten Soba-Nudeln.

Auch die Reisgerichte sind in Ordnung, wenn man keine Soba-Nudeln mag.

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Dabei hätte man in der direkten Nachbarschaft auch neue Sachen kennenlernen können. Das nächste Mal setze ich kurzerhand die anderen an der Soba-Nudelbar ab und ziehe alleine weiter. Ich bin ja auf dem Schiff auch nicht jeden Abend mit allen anderen essen gegangen. Warum mache ich es hier eigentlich?

Überrascht bin ich jedoch über den deutschen Text, der hier an der Betonwand hängt und leuchtet: Es ist aus Friedrich von Schiller: Die schmelzende Schönheit. Fortsetzung der Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen. Morgen früh geht es zeitig wieder raus. Daher war Schiller der letzte Gedanke des Tages, bevor es ins Bett geht.

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