2016/04/26

Tag/Day 16.1 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Yokohama, Japan



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Aufstehen, duschen und einfach zum Frühstück gehen. Wir haben eine Zimmerrate ohne Frühstück gebucht. Da ich ich nicht mehr soviel esse, lohnt es sich für mich nicht, dass ich für ein Frühstücksbüffet viel Geld zahle. So laufen wir raus. Gestern war hier noch alles voll. Aber dieser Bereich dient nur dazu, dass Brautpaare sich hier für ihre Hochzeit beraten lassen.

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Da war nicht nur eine Beraterin, sondern eine ganze Armada.

Schön sind die ganzen Blumenarrangements.

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Sehr schön, wie in fast ganz Asien: kostenloses Wasser.

Auch in Yokohama können wir auf die Dienste des Concierge zählen: Haruka. Sie hätte für uns auch ein Jumbo-Taxi beschaffen können, aber sie hat auch direkt geschrieben, dass es günstiger für uns ist, uns auf mehrere Taxis aufzuteilen.

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Wir sind früh morgens unterwegs: Frühstück suchen und Reservierungen für die Züge beschffen. Es ist aber merkwürdig, als wir im Hotel loslaufen, ist es ruhig draußen. Fast unwirklich still. Und auf einmal von einer Sekunde auf die andere kommen einem Massenströme entgegen. Es wird selbst schwierig, die Ströme zu kreuzen.

Wir frühstücken im Café de Crié.

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Wir müssen kein japanisch können, um hier zu bestellen.

Ich liebe diese Soft-Sandwiches.

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Es ist so warm, dass ich morgens mit einem kalten Macha-Tee mit Eis beginne.

Aber Bruno mag die Sandwiches nicht, weil man nicht sehen kann, dass dieser Eier-Mayonnaisen-Aufstrich man kaum als Eier-Sandwiches bezeichnen kann.

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Weil unsere Reise in die "Golden Week" fällt, an dem halb Japan reist, wollen wir uns unbedingt Reservierungen besorgen. Deswegen sind wir schon zum Bahnhof Sakuragicho gelaufen.

Den Schalter finden wir schnell, aber ohne Vorlage aller Tickets gibt es keine Tickets.

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Für den Weg, den wir vergeblich gemacht haben, bekommen wir draußen einen "Monster"-Drink, um uns für den Rückweg zu stärken.

Nach dem er beim Frühstück nicht zu begeistern war, versuchen wir es bei Café Pronto.

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Hier gibt es Kaffee von illy aus Italien und Gebäck von Brioche Dorée aus Frankreich. Daher ist seine Welt wieder in Ordnung.

Hier gibt es auch ein Snoopy Town Shop. Es macht erst um 11.00 Uhr auf. Mist.

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Snoopy!!!

Wie bekomme ich den Riesen-Snoopy nach Hause?

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Das wir weltweit meine Lieblings U-Bahn-Station.

Hier fahre ich gerne runter. Die anderen haben das Frühstück im Hotel gebucht. Das war bestimmt gut. Aber ich entdecke lieber die Welt hier im Queen's Square.

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Dieses Mal geht es in die andere Richtung zum Bahnhof Yokohama.

Wir müssen wohl aufpassen, weil in Yokohama diese Linie in eine andere übergeht.

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Man darf daher nicht an der Endhaltestelle aussteigen.

Wir wechseln vom U-Bahn-Teil zum Eisenbahnteil. Das Plakat mit der Burganlage im Kirschblütenmeer fasziniert mich. Da muss ich unbedingt hin. Auch sehr praktisch die Refresh-Bar, in der man sich morgens auf dem Weg ins Büro bei einer Tasse Kaffee noch schön machen lassen kann. Hier schaffen wir es die Reservierungen für unsere Fahrten zu bekommen. Und alles wird schön dokumentiert. Ohne Stempel läuft hier nichts.







Wir müssen in die Shonan Shinjuku Line von JR East. In 28 Minuten geht es nach Shibuya. Es sind Massen, die aussteigen, aber noch mehr steigen ein. Die Jugend von heute lässt Älteren keinen Platz. Entweder sie schlafen, weil sie eben zu wenig Schlaf haben, oder sie machen ihre Hausaufgaben oder sie gucken Pornos. So hoch konzentriert, dass er alten Damen keinen Platz lässt. Niemand sieht die Notwendigkeit Platz zu machen.

Ankunft in Shibuya. Aufgrund von Platzmangel werden die Bahnsteige nicht nebeneinander angeordnet, sondern hintereinander. Das bedeutet lange Wege. So stärken wir uns zunächst auf dem Bahnsteig. Hier werden frische Säfte angeboten. Es gibt einen sehr guten Grund hier zu sein: Der Film "Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft" mit Richard Gere in der Neuverfilmung. Das Original stamm aus Japan und Hachiko soll es wirklich gegeben haben. Als ich gelesen habe, dass die Statue am Bahnhof Shibuya ist, muss ich hierher. Nicht nur ich bin hier, sondern die halbe Welt. In der Touristeninformationen davor, bekommt man auch die Erläuterungen zu der Geschichte von Hachiko. Bei der Gelegenheit atmen wir den Duft von Tokios Straßen ein, weil wir hier mitten in einem der zahlreichen Shoppingdistrikte sind.







Mit der weltberühmten Ring-S-Bahn nach Berliner Vorbild: die grüne Yamanote-Linie geht es zwei Stationen weiter nach Shinjuku. Wenn man den Trouble mag, ist das eine günstige Art Tokio sich anzusehen. Ganz scharf: die Sportschuhe wohl von Hermes - dem Götterboten....

Shinjuku ist nicht nur eine Station von JR East sondern auch von der Odakyu Bahn.

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Hier bekommt man Informationen für Reisen in den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.

Und hier bekommen wir den Hakone Free Pass, mit dem man dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln überall herumkommt. Ich würde zwar gerne die Runde, mit dem Bus, dem Schiff, der Seilbahn und der Kleinbahn machen, aber es sieht nicht so aus, als ob ich dieses Mal wieder die Runde machen könnte. Zwei Seilbahnen bilden Teile der Bahn, aber ein Teilabschnitt von Hakone Ropeway ist mal wieder geschlossen.

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Da ich gerne wieder essen gehen will, bevor die Mittagszeit für die Büroangestellten beginnt, schlage ich vor, dass wir hier im Brilliant Café im 11. Stock des Odokyo Kaufhauses essen. Hier genießen wir die tolle Aussicht. Es hat etwas für alle und für Tokioter Verhältnisse ist es nicht so teuer.

Shinjuku ist etwas unübersichtlich was die U-Bahnen betrifft. Wir kaufen an einem U-Bahnhof Tageskarten für die Metro Tokyo (600 JPY (2016)).







Ich besaß ja mal eine Suica-Karte, die genauso funktioniert, wie die Octopus-Karten in Hongkong. Diese habe ich an andere Reisende verliehen. Die haben wohl das Prinzip der Karten nicht verstanden und mir die Karten nicht zurückgegeben, sondern die Karten vernichtet statt sie mir zurückzugeben. Neue Suica-Karten wollte ich nicht beschaffen. Hier wäre der Vorteil, dass man Suica-Karten mit allen Gesellschaften nutzen kann. Und hier haben wir auf einmal gemerkt, dass unsere Tageskarten der Tokyo Metro gar nicht überall gilt, auch wenn die Linien auf dem Netzplan eingezeichnet sind: vier Linien der privaten Toei-Linien dürfen wir nicht benützen, außer wir hätten vorher schon eine teuere Tageskarte für beide Gesellschaften (1.000 JPY (2016)) gekauft. Zusammen heißt das System Tokyo Subway.

Ich persönlich musste nicht viel sehen. Ich war schon viele Male in Tokio. Bruno kannte Tokio nicht und einige von der Gruppe auch nicht. Aber manchmal muss man in einer Gruppe auf das schwächste Mitglied Rücksicht nehmen und dann umplanen. Raponggi wurde kurzerhand von der Tour gestrichen. Wir laufen wieder zurück zur Tokyo Metro zur Marunouchi Linie.

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Wir steigen in Shinjuku ein.

Und wir steigen in Ginza wieder aus.

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Ginza ist wohl das bekannteste bekannteste und nobelste Einkaufsviertel in Tokio. Bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen. Endlich erlebe ich einmal die Fußgängerampeln, die in allen Richtungen gehen und wir laufen diagonal über die Straßenkreuzung als grün ist.

Wir gehen kurz ins Mitsukoshi Kaufhaus. Wir finden hier alles aus der ganzen Welt. Früher gab es Mitsukoshi auch in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München.







In der Lebensmittelabteilung erwartet mich eine tolle Überraschung. Ich kenne die Holländische Kakao-Stube aus Hannover. Oft bin ich von Goslar hierher gefahren und deren Spezialität ist die Rheinische Baisertorte. Die habe ich sogar mal für meine Goslaer Freunde gekauft... und in einem eiskalten Auto von Hannover nach Goslar transportiert... Die bekommen in Zukunft nur noch den Bahlsen Kuchen aus dem Supermarkt. Eine weitere Spezialität ist Baumkuchen. Den mögen alle Japaner. Hier wird frischer nach dem Rezept aus Hannover gebacken. So kaufen wir noch ein paar Baumkuchen für unsere japanischen Freunde und selbst die anderen können wir von der Qualität und den Geschmack des Baumkuchens überzeugen, Wir sind also nicht die einzigen, die ihn kaufen. Und ich finde ihn noch besser als den Salzwedeler. Das gilt ja als Hauptstadt des Baumkuchens...

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