2016/04/23

Tag/Day 13 auf der/on DIAMOND PRINCESS in Osaka, Japan



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Leider ist heute der große Unglückstag: aus zwei Gründen. 1. unsere neue Kamera hat eine Marotte: wenn keine SD-Karte drin ist, dann nimmt er auf und speichert es nicht. Die alte hatte noch einen kleinen internen Speicher und hat dann sich gemeldet, dass kein Platz mehr ist und man eine SD-Karte einsetzen soll. Hier wiegt man sich in Sicherheit, obwohl kein Platz auf der Kamera und auch keine SD-Karte drin ist. Zum 2. Grund kommen später. So fängt dieser Tag mit Frühstück an, das sich aber zum Glück wiederholt. Mit der letzten Chorprobe vor dem Auftritt und mit einem Vormittag oben auf in The Sanctuary. Und schon geht es zum Mittagessen. Irgendwie nicht so richtig überzeugend. Ich bin ja Suppenkasperl.

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Aber so richtig konnte mich die New England Clam Chowder auch nicht überzeugen.

Reibekuchen mit Apfelmus... - oder?

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Dann lieber Käseplatte am Schluss, wenn man noch Hunger hat.

Der 2. Grund für einen Unglückstag: Ankunft 14.00 Uhr - Abfahrt 18.00 Uhr. Daher gibt es keinen schönen Abschied später, sondern während der Haupteinkaufszeit ein Willkommen mit Wasserfontänen, einer tollen Band und einem Solo-Tänzer. Weil aber der Platz für die Tourbusse gebraucht wird, darf nicht mehr weitergespielt werden. Bis Kyoto und Nara (UNESCO Welterbe-Städte) schafft man es nicht, dass man irgendwo auch rein darf, weil alles um 17.00 Uhr schließt. Oft mit letztem Zugang zwischen 16.00 und 16.30 Uhr. Selbst die schiffsseitig angeboten Touren wurden auch gekürzt.





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Irgendwie kann ich so richtig mit dem Anlauf nichts anfangen.

Am Terminal kann man Geld wechseln und sich informieren.

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Alles ist bestens vorbereitet. Für jedes Ziel gibt es Instruktionen wie man hinkommt.

Wir liegen am Tenpozan Passenger Terminal an. Hier ist auch das Shopping Center Tenpozan Gallery.

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Direkt davor: ein Riesenrad Tempozan Giant Ferris Wheel.

Jetzt können wir nicht hin, weil wir zeitig in Nara sein wollen.

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Und später bei Ankunft zurück in Osaka geht es leider auch nicht mehr.

Wenige Blocks vom Pier liegt der U-Bahnhof Osakako. Sie waren auf den Ansturm mehr oder minder gut vorbereitet. Es gab Tageskarten, die nur für das Wochenende gelten. Preis 600 JPY (2016). Zwei Mitarbeiter springen immer vom Automat zu Automat, um uns bei der Bedienung des Automaten zu helfen. Man sollte an dieser Stelle schon gut mit kleineren Scheinen ausgestattet sein: 5.000 JPY und 10.000 JPY werden nicht von jedem Automaten angenommen. Wir benötigen zwar nur zwei Einzelkarten, aber die Aussicht abends wieder anstehen zu müssen, bewegen mich dazu, Tageskarten zu kaufen. Die Bedienung des Automaten unter Stress ist schon nervenaufreibend. Aber hier kann man sich vorher informieren, wie man den Automaten bedient. Ich frage höflich nach, ob ich ein Selfie mit den Mädels machen darf. Aber in Japan freuen sich die meisten über solche Anfragen.





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Am Bahnsteig ist vieles zweisprachig.

Wir müssen nur zwei Stationen weiter.

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JR Line steht für die staatliche Eisenbahn.

Hier am Bahnhof Bentencho können wir umsteigen.

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Ausgang 4 in der U-Bahn.

Ich helfe ein paar Australier weiter, die nach Kyoto wollen. Eine ist verwundert, weil sie denkt, dass sie in Osaka angelegt hat und sie versteht nicht, warum sie jetzt zum Bahnhof Osaka fahren soll. Ihre Freundin meint, dass sie es später versucht zu erklären, warum sie jetzt von Osaka nach Osaka fahren sollen. Ich helfe ihnen auch die richtigen Tickets für ihre Fahrt nach Kyoto zu kaufen. Mit unserem Japan Rail Pass müssen wir einfach am personal-besetzten Durchgang durchlaufen und den Pass vorzeigen. Ohne Pass hätte eine einfache Fahrt 710 JPY (2016) gekostet. Wir haben Glück, weil von hier direkte JR Züge nach Nara fahren. In etwa einer Stunde ist man mit der Yamatoji-Linie in Nara. Alles ist perfekt organisiert, so dass man sich schon am Bahnsteig an den Zugtüren orientieren kann. Bruno und Frances interessieren sich auch für das kullinarische Angebot am Bahnsteig. Das sieht auch alles sehr lecker aus.





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Unser Zug kommt.

In Nara steigen wir aus.

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Die schnellere Linie nach Nara ist eine Privatbahn. Aber da hätten wir Tickets kaufen müssen.

Am Bahnsteig werden wir schon auf die Attraktionen hingewiesen. Die Sehenswürdigkeiten hier sind Teil des UNESCO Welterbes.

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Wir gehen zum Nara City Tourist Information Center.

Eigentlich sollte ja im Bahnhofsgebäude auch ein Schalter sein, aber den finden wir nicht.

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Bald finden wir es direkt am Bahnhofsplatz. Aber hier sind zwar freundlich, aber wenig hilfsbereit. Sie nennen sich Concierges. Sie haben für mich einen Anruf getätigt, um ein Unternehmer zu fragen, ob er ein Fahrzeug für uns hätte. Er hatte keins und der Concierge keine Idee, wen man noch anrufen kann. Wir sollen einfach die Taxifahrer fragen.

Es gibt ein paar Busse, die die Attraktionen miteinander verbinden. Aber weil gerade jetzt alle Sehenswürdigkeiten schließen, wird der Betrieb der Busse bald eingestellt. Wäre das Schiff bereits morgens angekommen, hätten wir mehr besichtigen können.

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Wir nehmen kurzerhand zwei Taxen: unsere Fahrer versuchen uns eigentlich klarzumachen, dass alles schon zu hat. Wir versuchen zu erklären, dass wir gerne nur ein paar Bilder machen wollen. So fahren wir zum Heijo Palast Gelände. Sie zeigen uns, dass vieles so abgesperrt wird, dass man gar nichts mehr sehen kann. Kurzerhand werden wir entlang des Zauns über einen kleinen Kanal geführt. Dort können wir zumindest von außen ein paar Bilder vom Suzakomon Tor machen. Über die Bahnlinie bis zur Daigokuden Halle zu laufen, habe ich keine Lust, weil es ein wenig regnet.

Unsere Taxifahrer konnten uns überzeugen, dass es keinen Sinn macht zu einem weiteren Ort zu fahren, der auf unserer Liste steht. Der Verkehrs in der Stadt ist doch dichter, so dass wir nicht so schnell vorwärtskommen. So fahren wir auf deren Vorschlag direkt zur Anlage des Kohfukoji Tempels. Dort gefällt es uns sehr gut.







Hier haben wir Glück: hier finden wir noch ein paar Kirschbäume, die mitten in der Blüte stehen. Die Reise ist also nicht ganz umsonst. Wir freuen uns alle sehr, dass wir noch unter den Bäumen stehen können. Als ich später nach Hause komme, stelle ich fest, dass in Japan die Farben doch intensiver sind und die Blüten noch größer.

Zur Vorbereitung eines Japan-Besuches gehört auch zu Hause ein paar Übungen zu machen... z. B. wie man eine öffentliche Toilette besucht, die keine westliche Toilette hat.

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Aber es wird hier an der Wand erklärt, wie das geht.

Wir fahren weiter, aber unser Fahrer hält zwischendurch an, damit wir den schönen Anblick fotografieren können.

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Sehr schade, dass wir nirgendst reinkommen.

Aber hier sind wir bestimmt nicht das letzte Mal.

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Eigentlich alles, was ich mir so unter Nara vorgestellt habe.

Unterwegs sehen wir auch die Rehe, die sich frei im Park bewegen.

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Für mich die schönste Sehenswürdigkeit Todaiji. Schon alleine der Ausblick von Nigatsu-Do ist der Weg Wert. Am Glockenturm halten sich sehr viele Rehe auf. In die Große Buddha Halle können wir nicht mehr rein. Auch in das Museum kommen wir nicht mehr rein. Solche merkwürdigen Liegezeiten kenne ich eigentlich nur von MSC und Costa. So laufen wir ein wenig im Park herum und können uns noch das Große Südtor sehen.

Wir haben wirklich zwei tolle Taxifahrer, die uns geführt haben. Einer hat immer auf die Autos aufgepasst und der andere hat uns näher zu den Sehenswürdigkeiten geführt.

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Philys, Ken und Bruno hatten einen tollen Fahrer.

Bruno hat mir hinterher gezeigt, dass sie den Fahrer erwischt haben, der als "Bester Fahrer" ausgezeichnet wurde.

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Direkt am JR Bahnhof steht das Viera Nara Gebäude mit Geschäften und Essständen. Mit einem reichhaltigen Angebot an lokalen Spezialitäten. Für Bruno holen wir in einer Bäckerei einen guten Cappucino. Ich liebe ja die Plastikmuster, auf die man nur zeigen muss. Bei Taco Bo-Zu finden wir typisch japanische Gerichte und wir essen hier etwas, da wir sicherlich erst später am Schiff zurück sind.

Wir müssen zum Gleis 2 bzw. 3, um zurückzufahren.

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Einige sind schon müde von der Tour. Es ist gar nicht so einfach den Netzplan zu lesen, weil bei uns die Yamatoji Rapid Linie in die Osaka Loop Linie übergeht. Auf dem Netzplan find ich den Bahnhof Yao. Interessant: entweder ich bin nach dem Bahnhof Yao benannt oder der Bahnhof ist nach mir benannt. Aber wir sind richtig und kommen in Bentencho an. In diesem Fall müssen wir zum Südausgang, weil hier der Übergang zur U-Bahn Linie Chuo ist.

Die U-Bahn fährt Richtung Cosmosquare. Wir müssen Osakako und müssen zu den Ausgängen 1 oder 2 um zum Tempozan Passenger Terminal zu kommen.





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Vorbei am Riesenrad.

Schön für uns beleuchtet.

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Aber leider schon zu spät, um noch mitzufahren.

Es bleibt schön beleuchtet, bis dass unser Schiff den Hafen verlassen hat. Um 22.00 Uhr gibt es leider keine Band mehr zum Abschied.

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Unser zu Hause für 14 Nächte.

Da das Shopping Center schon zu hat, ist auch kaum jemand da zum Winken. Wirklich schade.

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Eine Kleinigkeit bekommen wir noch in einem der Hauptrestaurants. Schade, dass man den Tag nicht anders gestalten konnte.

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