2016/04/22

Tag/Day 12.2 auf der/on DIAMOND PRINCESS in Kagoshima, Japan



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Es geht zu einem 7 Eleven zum Geld abheben.

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Es gibt nur zwei große Ketten, die internationale Zahlungskarten für Barhebungen akzeptieren.

Das eine ist die japanische Postbank und das andere hier die Seven Bank, die überwiegend ihre Geldautomaten im 7 Eleven platziert hat.

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Diese Karten werden hier akzeptiert.

Hier bekommt man hoffentlich Informationen in Englisch.

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Weiter geht es zum Bahnhof Kagoshima. Hier wollen unsere Gutscheine für Japan Rail Pass eintauschen. Man sollte ja meinen, dass Japan ein hochtechnologisch-entwickeltes Land ist. Vermutlich ist es auch ganz Japan: außer die japanische Eisenbahn JR. Man bekommt Voucher noch in alten Heft- bzw. Papierformen. Die muss man dann während der Schalteröffnungszeiten (in Kagoshima ab 10.00 Uhr) gegen andere Papiere tauschenn, die man auch noch alle per Hand ausfüllen muss. Das ganze dauert daher sehr viel länger als erwartet. Ich bin sehr froh, dass ich geduldige Mitreisende habe, die auch nicht davon profitieren, dass wir jetzt schon die Pässe haben, und die ab Morgen gelten.

Weiter geht es zum UNESCO Welterbe Sengan-en. Im Teil Shoko Shuseikan erlebt man die Geschichte der Industrialisierung Japans. Hier ist der Eintritt kostenlos, allerdings darf man hier nicht fotografieren. Kostenpflichtig ist der Teil im Park, der wiederrum sowohl die Architektur- und Geschichte der japanischen Gartenkunst konzentriert darstellt. In dem Park werden auch Freiwillige gesucht, die nach jedem Vulkanausbruch, die Asche zusammenkehren und in den gelben Beuteln sammeln. Am Schluss gibt es noch eine Chinesin, die hier in japanischer Tracht für Fotomotive zur Verfügung steht. Ganz kostenlos. Nicht wie in Cartagena de Indias, Kolumbien gegen Geld.







Auf dem Areal sind viele Souvenir-Geschäfte. Wir kaufen dort Tee aus der Region. Außerdem probieren wir Mochi aus. Normalerweise eine Süßspeise aus Reis. Hier aber dominiert so stark die Sauce, die es wahlweise mit Sojasauce oder Miso-Suppengeschmack gibt... Während ich ja in Hongkong noch die mit Mango gefüllten Mochis nachordern musste, musste ich es hier nicht tun. Die Macha Kit-Kat gibt es nur in Japan.

Die Rückfahrt zum Schiff ist auch ein Höhepunkt der Reise, diese Tour ganz persönlich macht. June sorgt immer dafür, dass man nicht mit den tollen Eindrücken dieser Tour nach Hause fährt, sondern auch man etwas zu Hause hat, um sich an diese Tour zu erinnern.





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Deswegen fällt auch der Abschied später am Kai etwas schwer, weil die Tour wirklich gut war und auch den Preis wert.

Sollten wir wieder mit dem Schiff Kagoshima anlaufen, wären Hiroshi und June wieder unsere 1. Wahl. Ich könnte mir beim nächsten vorstellen: über japanische Märkte laufen und alles durchprobieren.

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In Japan Abschied zu nehmen, heißt auch immer, dass die Railing voll ist und jeder Zentimeter belegt ist. Die Herzlichkeit, dass Leute uns zu winken und eine Band spielt, kenne ich sonst nur aus Lübeck-Travemünde und Schottland. Aber die Band spielt nur Sachen, um Leute mitzureißen. Es macht Spaß. Schade, dass das Kreuzfahrtterminal nicht noch zentraler liegt und daher noch mehr Menschen da sind.

Wir stehen ja in unserem abgeschotteten Bereich The Sanctuary. Hier ist es ja ruhiger, so dass wir auch ein Selfie noch mit Ni Komang und dem Sakurajima machen können, ohne dass wir Leute beseite schieben müssen.

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So genießen wir noch kurz nach der Ausfahrt unsere Tea-Time in The Sanctuary.

Es gibt aber auch Kaffee.

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Ich finde es albern, dass man Produkte eines Schweizer Konzerns im Ausland kauft und sie in die Schweiz einführt. Die Macha Kit-Kat sind ja eigentlich nicht für mich. Also probieren wir sie kurzerhand. Ganz ehrlich: lieber einen schönen Macha Tee und dazu ein Stück gute Schokolade.

Noch ein paar Ansichen vom Sakurajima bei der Ausfahrt. Man sieht, dass er leicht wieder etwas abgibt.

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Aus einzelnen Stellen tritt etwas aus.

Bloß schnell weg hier, bevor der Vulkan wieder explodiert. Aber dann müsste man vermutlich ganz von Japan fortbleiben.

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Heute Abend essen wir wieder nur zweit. Wir wollen gerne wieder bei Chiradet und Katarina essen, aber es hat sich wohl rumgesprochen, dass dieser Tisch bislang nicht besetzt war. Nun ist er leider besetzt. Pio kann leider nichts für uns tun. Wir tauschen uns noch ein bisschen aus und machen noch ein gemeinsames Selfie zum Abschied. Wenn der Limoncello draußen steht, ist immer italienischer Abend. Wir gehen ins Santa Fe und bekommen einen Tisch bei Victor und Francis.

In der Kabine erwarten uns wieder die Kirschblüten. Hiroshi und June mussten uns in diesem Punkt enttäuschen. So weit im Süden ist die Kirschblüte schon lange vorbei. Wir müssten schon hoch in den Norden fahren, damit wir noch welche sehen könnten. So sehen wir zumindest welche an unserer Kabinentür.

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Im Theater ist wieder "Kindergeburtstag".

Komisch, wie viele Erwachsene Spaß am "Kindergeburtstag" haben und wirklich für wenig Geld so viel Spaß mit Luftballons haben.

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Und dann kommt das Entertainment-Team auf die Bühne und heizt das Publikum ein. Zu "YMCA" von Village People bricht hier der Wahnsinn aus.

Vorne wird es vorgetanzt.

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Und alles steht und macht mit.

Sind wir hier etwa auf einem Fun Ship???

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Ich hasse Crew-Shows! Hier Crew-Talent-Show. Sie kommen immer kurz vor dem Ende einer Reise und das heißt oft, dass man bald Abschied nehmen muss. Und leider auch hier werde ich in die Realität geholt, dass wir in drei Tagen in Yokohama anlegen und ausschiffen müssen. Deswegen hasse ich die Crew-Shows. Ich genieße doch den Abend, der etwas länger dauert, als eine "normale" Show, so dass ich nicht ganz bis zum Ende bleiben kann. Viele Crew-Mitglieder, die für uns sonst "unsichtbar sind" haben Gelegenheit hier ihre Talente zu zeigen. Das Entertainment-Team rund um Chris, der ja auch meinen Pop-Chor leitet bietet auch einen Blödsinn an, der einen zum Lachen bringt: Ganz non-verbal, so dass jeder es verstehen konnte. Mit dabei Ryoto, mit dem ich allerdings erst am Tag 14 intensiver zu tun haben werde.

Jeden Abend wurde ich am Büffet immer von Mina begrüßt, so machen wir heute auch mal ein Selfie. Es gibt englisches Büffet. Wobei Miso-Suppe ja nicht wirklich englisch ist. Nur bis zu Beginn der Japan-Saison möchte man auch von der Büffet-Auswahl her immer mehr sich dem japanischen Geschmack anpassen. Draußen könnte man auch bei Vollmond essen.



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