2016/04/20

Tag/Day 10 auf der/on DIAMOND PRINCESS in Keelung, Taiwan



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Ankunft in Keelung.







Ich erlebe einen wunderschönen Sonnenaufgang.

Es geht zum Frühstück. Pittahaya machen kein Problem.

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Ich bestelle wieder ein Rührei aus frischem Ei.

Und Bruno bekommt dieses Mal ein Ei als Single. Und sogar schon abgeschreckt, so dass er es sofort pellen kann.

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Wir gehen von Bord. Die Kopien des Reisepasses werden am Ausgang kontrolliert. Aber ansonsten alles unverändert wie vor zwei Jahren.

Keelung ist ein Superhafen, um Bilder vom Schiff zu machen. Leider wird gerade auf der Promenade gebaut, so dass es nicht möglich ist, tolle Bilder zu machen. Ein paar gelingen am Morgen und ein paar am Nachmittag.







Der Bahnhof lag quasi an der Ecke des Hafenbeckens. Er ist zwischenzeitlich etwas verschoben worden. Derzeit (2016) erfolgt der Zugang durch die alte Empfangshalle. Daher braucht man im Moment ein paar Minuten mehr für den kleinen Umweg.

Den Fahrplan hatte ich vorher schon rausgesucht. Eine einfache Fahrt kostet 41 TWD (2016). Mit uns kommen noch Lothar und Claudia mit, sowie Brian and Lorelle aus Australien, die wir über das cruisecritic.com-Meet & Greet kennen.





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Im Hauptbahnhof von Taipei müssen wir zur U-Bahn.

Alles ist gut ausgeschildert.

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Wir müssen zur roten U-Bahn Linie (Linie 2).

Bestimmt war ich schon rund 40 Jahre nicht mehr hier. Ich erinnere mich noch an einen Ausflug mit meinem Großvater im Alter von 10. Aber damals lag der Bahnhof noch woanders.

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Immer weiter zur Linie 2.

Da wir dieses Mal nicht zum Palastmuseum wollen, können wir uns ein paar Informationen in der Bahnsteighalle holen.

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Ein paar Objekte sind hier trotzdem ausgestellt.

Und eine Kopie eines der Gemälde.

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Wenigstens haben wir so einen Mini-Besuch gemacht.

Für 150 TWD (2016) kaufen wir uns eine Tageskarte für die Metro. Es wären zwar nur als Einzelfahrten 25 TWD (Senioren 10 TWD) gewesen, aber dafür hätten wir uns jedes Mal neu anstellen müssen und das mit 10 Personen. Darauf kann ich bequem verzichten.

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Hier steigen wir ein.

Man braucht eigentlich keine Angst zu haben. Ist alles sehr gut auch in Englisch ausgeschildert.

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Die nächste Station wird gut anzeigt und angesagt.

Und auch immer auch auf Englisch.

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Unser erster Halt im an der Nationalen Chiang Kai-Shek Gedenkhalle. Rein will ich nicht unbedingt, weil ich schon als Kind hier war. So laufen wir ein wenig durch den schönen Park mit den Fischteichen und gehen dort Fische füttern. Für Frances kaufe ich einen Guave-Saft, den sich noch besser findet als in Singapur im Inter-Continental. Der Platz wird durch das Nationaltheater und die Nationalkonzerthalle flankiert. Dort gibt es ein kleines Café, das zum Verweilen einlud. Es war mir zu heiß. Den anderen gebe ich Zeit zum Selbstherumlaufen und Fotografieren.

Weiter geht es wieder zu Taipei 101. Zu meinem Erstaunen: Es gibt keinen einzigen Ausflug, der die Besichtigung des Taipei 101 beinhaltet. Ich führe meine Gruppe durch einen Seitenausgang aus der U-Bahn heraus, damit die Möglichkeit besteht den Taipei 101 in der ganzen Länge zu fotografieren.







Wir waren 2014 erst oben. Damals haben wir für 1.000 TWD (2016) den Priority Pass genommen und konnten mit den nächsten Fahrstuhl hoch. Die anderen haben Glück und können die normalen Karten kaufen: 500 TWD (2016). Man kann auch Karten online bestellen. Aber ich würde es vom Wetter abhängig machen, da hoch zu fahren. Später erklärt mir mein Cousin, dass es wohl einen inoffiziellen Reiseboykott seitens China gibt, die gerade mal wieder Streit mit der aktuellen Regierung in Taiwan haben. Offiziell dürfen Chinesen nach Taiwan reisen, wenn sie sich vorher eine Reiseerlaubnis beschafft haben. Die Reisebüros bekommen keine Antragsformulare im Moment dafür: Kein Antrag = keine Genehmigung = keine Reisegruppen aus China = keine Schlangen im Taipei 101 und auch nicht im Nationalen Palastmuseum. Ein paar Bilder müssen wir noch für uns machen. Und da Bruno Affe ist und wir dieses das Jahr des Affen haben, müssen wir es auch entsprechend würdigen.

Den anderen habe ich einen Zeitpunkt zum Treffen genannt: bis dahin sollen sie sich selbst abgefüttert haben. Treffpunkt Mc Donald's: Das kennt man in den USA, Kanada, Australien und Deutschland. Bis dahin treffe ich mich mit meiner Tante und meinem Cousin Ting Ruei zum Mittagessen. Ich möchte einfach wieder nur eine Wan-Tan-Suppe, die wir bei Xu Cheng im Keller bekommen. Nach dem Mittagessen nehmen wir noch ein Macha-Eis bei Happy Inn, so wie es auf Taiwan üblich ist. Auf jeden Fall habe ich mich nach zwei Jahren sehr gefreut, meine Verwandten mal wieder zu sehen. Facebook ermöglicht uns gegenseitig im Auge zu behalten. Wir müssen ja nicht täglich besuchen, aber bei bestimmten Ereignissen dabei sein, zur Kenntnis und evtl. Anteil nehmen.







Zurück geht es zum Hauptbahnhof und dort müssen wir in die blaue U-Bahn-Linie (5) umsteigen. Ziel der Lungshan Tempel (Es gibt mehrere phonetische Übersetzungen. Eine echte einheitlich gibt es nicht. Die meisten nehmen pinyin, die dazu führte, dass man heute Peking Beijing nennt. Taipei müsste korrekt Taibei sein und Keelung heute Qilong. Daher erklären sich auch die Schreibweisen Longshang und Lungshan).

Wir sehen uns zunächst in der Tempelanlage um. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings ist eine kleine Spende erbeten. Dafür steht auch ein Geldautomat bereit, so dass man sich nicht herausreden kann, dass man kein Kleingeld hat.







Wir laufen einmal um den Block und sehen uns einfach ein wenig um. Viele schöne kleine Geschäfte und Lokale.

Und eine schöne Bäckerei, in der ich unbedingt etwas für mich und die anderen kaufen muss.





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Ein paar Meter weiter gab es eine Bäckerei, die spezielle gedämpfte Hefebrötchen in rosa eingefärbt hatte.

Und hier gibt es auch alles Mögliche in interessanten Formen.

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Sogar Gelee.

Zwischen dem Tempel und der U-Bahn gibt es auch einen Untergrund-Einkaufsbereich, mit interessanten Tee- und Souvenirgeschäften. Dort macht der taiwanesiche Michael Jackson seine Übungen und hier gibt es Masseure und chinesische Ärzte.





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Mit der U-Bahn geht es wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Man sieht immer die Zeit, die man bis zum Eintreffen der nächsten Bahn warten muss.

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Es wird sichergestellt, dass niemand mehr in eine Bahn springen kann, die kurz vor der Abfahrt ist.

Am Hauptbahnhof müssen wir den richtigen Zugang finden: TRA betreibt die Züge nach Keelung. Nicht vergessen: Tickets müssen hier entwertet werden und werden am Ausgang wieder benötigt. Am Bahnsteig habe ich nicht so richtig herausbekommen, in welchem Abschnitt unser Zug nun hält. Es sieht aber danach aus, dass wir den 8-teiligen Triebwagen aus der 2. Reihe haben und wir daher wohl besser weiter nach vorne gehen sollten.





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Bald sind wir auch wieder in Keelung.

Nun den richtigen Ausgang finden: Immer den Südausgang nehmen.

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Die passenden Zeiten für unsere Rückfahrt.

Im Hafen liegt jetzt auch die STAR AQUARIUS, die einen Passagierwechsel hat. Daher ist es am Hafen voll und etwas chaotisch.







Der Nachtmarkt von Keelung ist für seine Spezialitäten weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Es ist kein touristischer Nachtmarkt wie es viele davon in Taipei gibt. Er liegt nur etwa 7-10 Minuten vom Hafenzugang entfernt. Und wir laufen darüber und genießen den Anblick und den Duft und vor allem das Treiben. Das ist so einer der Momente, in dem ich mir wünschte, dass ich noch einen größeren Magen hätte.

Für Philys bringe ich noch eine Portion vom gegrillten Schwein mit... und für mich ein frisch gebackenes Wrap.





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Unterwegs kaufen wir noch etwas für den nächsten Seetag: Grüner Eistee.

Trockenfleisch (eben kein Beef-Jerkey) nach taiwanesicher Art.

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Ananas-Gebäck und Tee aus Ali Shan.

Yakult und ein chinesisches Sandwich mussten auch sein.

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An Bord erwartet mich ein großer Schock: es gibt ein deutsches Büffet im Horizon Court. Sagen wir mal so: so wie sich ein Amerikaner eben ein deutsches Büffet für Japaner vorstellen. Ni Luh, Ajay und Jose stehen für mich Modell... die Schürzen... HILFE!!! Irgendwie gibt es auch kein deutsches Bier zum deutschen Büffet...

Der nächste Hafen ist bereits ein japanischer. Deswegen bekommen wir bereits unsere Pässe wieder, weil wir selbst durch die Einreisekontrolle müssen.

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Unsere Wäsche ist zurück und dieses Mal: alles schön gefaltet.

Es geht für uns zum zweiten Mal zum Chef's Table bei Princess. Gerne hätten wir vor wenigen Monaten auf der OCEAN PRINCESS das mitgemacht, aber es haben sich keine anderen Gäste außer uns gefunden, die daran Interesse gehabt hätten. Wie üblich werden wir mit weißen Jacken ausgestattet und hinterher bekommen wir Fotos, Kochbuch und Menükarte. Die Kochbücher verschenken wir weiter. Wir haben ohne passende Weine den Chef's Table bestellt.







Der Aperetif findet in der Galley statt. Wir mussten vorher wieder unterzeichnen, dass wir den Verhaltens- und Bekleidungsregelnfolgen. Ferner wurden wir schon nach Lebensmittelunverträglichkeiten gefragt. Wir hatten einen tollen Service erlebt: Richard, Oksana, Kateryna, Ruby Ann, Adriana, Dennis und Küchenchef Nilo sowie Maître D' Giorgio. Wie ich später erfahren habe: die anderen Gäste sahen keine Notwendigkeit dieses tolle Team auch entsprechend für einen exzellenten Service etwas zu geben. Schade!

Damals auf der OCEAN PRINCESS wurden einige Arbeitsschritte vor unseren Augen gemacht. Hier bekommen alles schon fertig zubereitet serviert.

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Nach den Vorspeisen geht es hoch in das Savoy. Sehr schön eingedeckt.

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Alles schön vorbereitet.

Der Wein wird entsprechend von Giorgio vorgestellt.

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Auch der große Unterschied zur OCEAN PRINCESS damals: es wurde nichts in Anwesenheit der Gäste mit vielen Erläuterungen zubereitet. Schade auch: es wurden alle Hauptgänge zusammen auf einen Teller gepackt und nicht Gang für Gang. Es war für mich ein wenig wie beim Speed-Dining. Also genau das Gegenteil von Norwegian, bei dem wir seit Jahren das gleiche Menü in der gleichen Abfolge haben. Allerdings dauert es sehr viel länger immer ein Gang nach dem anderen. Hier bei Princess hat eben jeder Koch auf jedem Schiff die Möglichkeit einer individuellen Handschrift.

Am Schluss noch ein paar Bilder vom Team. Giorgio versucht mir einzureden, dass das Bild vom Felsspringer ein Jugendbild von ihm sei...



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