2016/04/24

Seetag/Day at Sea 14 auf der/on DIAMOND PRINCESS



ENGLISH TRANSLATION IN PROGRESS. Feel free to use Google Translator until availability.

Es geht zum Frühstück. Irgendwie kommt mir diese Tageskarte schon bekannt vor.

 border=0



 border=0

Ich bemühe mich einfach ein Omelette aus einem frischen Ei zu bestellen. Das gelingt mir wie üblich nicht. So 2-3 Eier sind hier die Regel.

Wir haben uns für die Ship's Ultimate Tour angemeldet. Ein straffes Programm. Stress pur am letzten Erholungstag. Wir dürfen erst mitlaufen, als wir die unterschriebenen Haftungsauschlusserklärungen unterschrieben haben. Fotografieren und zwischendurch die Toilette aufsuchen dürfen wir nicht.

 border=0



 border=0

Es läuft jedoch eine Fotografin und eine Mitglied der Security mit. Wir bekommen jedoch jeder eine Küchenschürze, einen Bademantel, die Fotos, einen Rahmen und einen persönlichen Schreibblock als Souvenirs mit. Für 150,00 USD wird schon etwas geboten.

Im Rahmen der Tour bekommen vier Fotos mit. Kurz nach unserer Tour hätte eine öffentliche Galley-Tour stattgefunden. Wir sind die Vorkoster für die Sachen, die für die Galley-Tour später gemacht wird. Das sehen wir zufällig im Maschinen-Kontrollraum. Die Maschinen selbst sehen wir nicht. Die meisten Punkte kennen wir von den Touren von Norwegian, als sie noch umfangreich waren. Statt der Müllstation von Norwegian sehen wir noch zusätzlich die Krankenstation, das Fotolabor und die Druckerei.

 border=0





Uns hatte man gesagt, dass es oben auf der Brücke einen Sektempfang mit dem Kapitän gibt. Enttäuscht müssen wir feststellen: der Kapitän hatte die Nachtwache und kann uns daher nicht empfangen. Ich bin richtig enttäuscht, weil ich meinen Douglas Ward mithabe und jetzt kein Kapitän zum Unterschreiben da ist. Aber Staff Captain Giovanni ist da und verspricht mir dafür zu sorgen, dass ich meine Unterschrift noch bekomme. Ansonsten ist auf der Brücke alles gut vorbereitet. Informationsblätter liegen für uns aus. Hier finde ich auch die Häfen, die unten fehlen: Die originellsten Erinnerungen an die Häfen werden nämlich hier oben auf der Brücke aufbewahrt. Hier haben wir auch einen Blick in unsere ursprüngliche Kabine B 100. Man erklärt uns, dass man abends noch die Vorhänge zuziehen muss, um Reflexionen auf der Brücke zu vermeiden. Das wäre dann nichts für uns, weil ich immer sehr gerne bei offenem Vorhang schlafe und auf das Meer gucken will.

Die Tour endet ausgerechnet in der Raucherbar, die sehr originell ist, aber eben auch sehr verraucht.

 border=0



 border=0

Auf der Decke hängt ein Billiardtisch.

Hier bekommen wir noch ein paar Leckereien aus der Galley und etwas Champagner. Da wir aber alle keinen Alkohol trinken, rennt sofort jemand los, um uns noch Wasser und Saft zu besorgen.

 border=0



 border=0

Insgesamt sind die 150,00 USD gut angelegt.

Für unsere Fragen ist Ryota bei uns mitgelaufen, der uns sehr gut um uns gekümmert hat.

 border=0





Es geht zum Mittagessen. Wir wollten ja schon Tagen mal wieder bei Chiradet essen. Heute haben wir Glück. Wir bekommen einen Tisch mit ihm und Katarina. Wird auch mal Zeit den Mann vorzustellen, der uns die Tische zugeteilt hat: Thai (hier zusammen mit Jay, der immer unsere Vorlieben wusste, und dann immer dafür sorgte, dass wir richtig aufgegleist wurden, ohne dass wir jedes Mal erklären mussten, wie wir es am liebsten hätten). Irgendwie werde ich diese Götterspeise vermissen.

Nach dem Essen geht es zur Generalprobe.

 border=0



 border=0

 border=0



 border=0

Stellvertretender Cruise Director Chris leitet unseren Chor.

Unsere Zeit in The Sanctuary ist auch vorbei. Zeit sich von einem tollen Team zu verabschieden: Ni Komang, Henry, Jose und Emil. Mit Ankunft in Yokohama wird auch der Service in The Sanctuary vorübergehend eingestellt. Es ist einfach zu kalt.





 border=0

Ich halte es wie Udo Jügens es immer beim Auftritt gehalten hat: Kamillentee zum Auftritt.

Leider auch dann Zeit Abschied von Cathryn zu nehmen.

 border=0





Mit Ankunft in Japan wird sogar Izumi noch japanischer. Pflegeartikel, die in Japan selbstverständlich sind, sind jetzt auch im Izumi erhältlich. Der Assistant Guest Relation Manager fragt an, ob er mir noch eine Freude mit einer Flasche Wein machen könnte, aber als ich ihm erkläre, dass ich keinen trinke, werde ich gefragt, womit man mir sonst noch eine Freude machen könnte. Nun gehöre ich nicht zu den Leuten, die sofort das schamlos ausnutzen, sondern frage an, dass ich gerne einer dieser Izumi-Handtücher möchte. Als ich dann Izumi komme, bekomme ich eins überreicht. Später kommt aber die Managerin nochmals in meine Kabine und übergibt mir noch ein zweites. Und das ist gut so: jedes Mal, wenn ich Handtuch beim Sport zu Hause nutze, kommen die schönen Erinnerungen an die Reise mit der DIAMOND PRINCESS zurück.

Heute Abend ist am SB-Büffet ein italienischer Abend. Sagen wir mal italienisch-japanischer Abend. Es gibt Pannacotta aber eben mit Macha-Geschmack.





 border=0

Da ich vor dem Auftritt etwas im Magen haben muss, nehme ich einen frischgegrillten Burger.

Trident-Grill ist auch immer gut.

 border=0





Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums im vergangenen Jahr von Princess und Sound of Muic, gibt es Stücke aus Sound of Music. Ich liebe den Film. Ich liebe die Musik. Und ich liebe Julie Andrews. Deswegen macht mir die Teilnahme sehr viel Spaß. Es ist die US-Musical-Version der Geschichte der Trapp-Familie, die man in Deutschland mehr in der Verfilmung mit Ruth Leuwerick mehr kennt und daher sind die Stücke in Deutschland weniger bekannt, zumal der Film in Deutschland "Meine Lieder - meine Träume" hieß. Chris meinte, dass alle Leute mitsingen würden, aber die hohe Anzahl Asiaten und Australier lassen nicht so richtig die Stimmung steigen. Es machen nur sehr wenige bei den Gesten von der Zugabe "Do Re Mi" (Mein Lieblingsstück). Leider werden wir so komisch angeleuchtet, dass es keine besseren Aufnahmen gibt.

Wir erleben am letzten Abend an Bord nochmals tolles indisches Essen, das uns Raj zubereitet hat und vor allem nochmals einen tollen Service. Nun auch mal am Schluss mit schönen Erinnerungen zurückan OCEAN PRINCESS mit Frances und Marielito bzw. Afid. Es gibt sehr viele von Princess, die wir gerne wiedersehen würden. Eine vorausbezahlte Anzahlung haben wir ja noch von der OCEAN PRINCESS. Wer weiss. Auf jeden Fall: am Schluss ist wieder alles gut. Egal wer nicht gegrüßt, egal wann wir in Osaka angelegt haben, egal wer mich an der Rezeption geärgert hat: die wenigen, bei denen ich negative Erinnerungen haben, stehen so vielen Erinnerungen mit denen gegenüber, die dafür gesorgt haben, dass ich insgesamt doch eine tolle Zeit hatte und die ich nicht so schnell vergessen möchte.





 border=0

Ein bisschen müssen wir ja noch packen. So bekommen wir keine Gepäckmatte mehr, sondern nur noch ein Handtuch zum Auslegen, weil die Matten in der Desinfektion sind.

Nochmals müssen wir ein Zollformular ausfüllen, weil ja Seetag ist und wir nochmals an Bord zollfrei einkaufen konnten.

 border=0



 border=0

Wir bekommen die Zusammenfassung der Reise.

Und nochmals ein Dankeschön für unsere Mitfahrt. Wir haben zu danken, denn schließlich sind wir ja "kostenlos" mitgefahren. Bevor jetzt alle denken, dass das ständig passiert: das ist das 7. Mal, dass wir Princess unterwegs sind. Aber das jetzt auch voraus, dass man ein gutes Reisebüro hat, so wie wir und eine Betreuerin, wie Dorothy haben, die weiss, wie wir ticken und so etwas mitmachen, wenn solche Angebote bestehen und entsprechend schnell reagiert. Außerdem muss man schon einen gewissen Umsatz als Reisebüro bei der Kreuzfahrtgesellschaft und wir als Kunden beim Reisebüro haben, bevor man so etwas bekommt.

 border=0



2 comments:

  1. Muss man dafür in USA buchen? Princess Cruises gibt es doch auch in Deutschland. Die haben doch sicherlich die gleichen Preise.

    ReplyDelete
    Replies
    1. Man muss nicht!

      Es gibt selten dieselben Preise für alle: unterschiedliche Märkte und Nachfrageelastizität. Es gibt Reisen, die sind in einem Markt teurer als im anderen. Man muss nicht Princess in den USA buchen. Dafür gibt es einen Generalagenten in München und Reisebüros, die an diesen Generalagenten angeschlossen sind.

      Es gibt für mich aber andere Gründe, in den USA zu buchen:

      1. Kostenlose Stornierbarkeit bis zu 75/90 Tagen.
      2. Daraus die jederzeitige Möglichkeit der Preisanpassung bei Promos oder Preissenkungen.

      Demgegenüber stehen aber auch kleinere "Nachteile".

      1. Keine Absicherung gegen Insolvenz.
      2. Höhere Anzahlung (i. d. R. sehr viel mehr als 10%)
      3. Frühere Fälligkeit der Endsumme.

      Für mich zählt am Schluss, was ich bezahlt habe, weil ich die gleiche Leistung an Bord bekomme.

      Delete