2016/04/30

Tag/Day 20 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Yokohama, Japan - Frankfurt, Germany



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Japan - das Land der aufgehenden Sonne. Mein perfekter Abschied bis zum nächsten Mal. Es gibt noch so viel zu entdecken. Und mal gucken, welche Touren Princess noch so bietet.







Dadurch, dass wir einen Wagen zum Flughafen gebucht haben, konnten wir ein wenig länger in unserem Zimmer bleiben und wir sehen wie MEINE DIAMOND PRINCESS einläuft und wir denken an die vielen schönen Momente mit vielen Freunden an Bord zurück.

Bei der Abreise sehe ich erst, dass der Tresor mit einer Steckdose sogar ausgestattet ist.

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Das letzte Mal durch die Lobby. Wir werden schon erwartet, da unser Wagen wartet.

Ein tolles Fahrzeug wartet auf uns. Lederausstattung, WLAN, Filmchen wenn wir wollen. Und ein sehr netter Fahrer, den das Hotel für uns bestellt hat. Bereits um 06.50 Uhr sind wir am Flughafen Narita. Terminal 1. Südflügel.







Hier erwarten uns ein paar böse Überraschungen: Die Check-In Schalter öffnen erst um 07.00 Uhr. Abflug ist um 09.00 Uhr und die Personen- und Handgepäckkontrolle öffnen erst um 07.30 Uhr. Wir haben Glück, dass wir so früh da waren. Es stellt sich heraus, dass die Einreiseprozedur in Japan von Bruno ungültig war. Sein Einreisebeamter hatte technische Schwierigkeiten. So hat er keinen Aufkleber bekommen, sondern einen Einreisestempel. Erst 15 Minuten vor Abflug wird er aus dem Büro der Grenzwache entlassen. Die Gate-Agents von Asiana sind das schon gewohnt. Sie meinen, dass sie erst 10 Minuten vor Abflug ihn aus der Grenzwache rausholen würden, um ihn noch pünktlich in den Flieger zu bekommen. Ich soll mich beruhigen.

Also gehe ich kurz in die United Lounge.

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Ich wäre lieber zur ANA Lounge gegangen, aber angesichts Brunos Probleme bei der Ausreise, bleibe ich lieber in der Nähe.

Eine Miso-Suppe tut jetzt gut.

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Ist eher amerikanisch-japanisch.

Pünktlich können wir beide mitfliegen: Es geht nach Seoul-Incheon. Leider nicht die modernsten Sitze, aber ein sehr schöner Service. Während Bruno lieber japanisches Essen haben und ich freue mich über das koreanische Essen und die Maisbrötchen: sehr lecker. Sehr schön ist der Ausblick über Japan. Ein letzter Gruß.





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In Seoul Incheon haben wir leider nicht viel Zeit und müssen direkt zu unserem nächsten Gate. Unterwegs sehen wir etwas koreanische Folklore. Ein paar Vitamine kaufen wir noch im Vorbeilaufen.

Weiter geht es nach Frankfurt. Leider eine alte Boeing 747-400 Mixed mit alter Bestuhlung.Wir erleben einen tollen Service. Nur leider dürfen wir die Stewardessen nicht fotografieren. Das Essen ist toll. Da wir aber tagsüber in Frankfurt landen, ist es nicht weiter schlimm, da wir nicht schlafen. Es war leider mein letzter Flug auf Meilen. Mehr habe ich nicht mehr. Nicht mal mehr für einen Inlandsflug mit Lufhansa zu Schnäppchenkonditionen.





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Wir sollten ja schnell unseren Scheck bekommen, aber das klappte bei uns wegen der deutschen Anschrift nicht. Von Frances wussten wir ja, wann sie ihn schon hatte. So fragen wir nach, weil wir bald unsere Reise auf der KONINGSDAM zahlen müssen und dafür den Scheck gerne verwenden wollen. Der Scheck wird dann zu Frances geschickt. Nur blöderweise auf meinen Namen. So muss der Scheck einmal nach Deutschland, um indossiert zu werden. Hat aber alles noch geklappt. Solche unkomplizierten Mitreisende nehmen wir gerne auf unseren Reisen mit.

Eine Erinnerung von der Rückreise war der Film "Von 5 bis 7 - Eine etwas andere Liebesgeschichte". Den fand ich so toll, dass ich ihn in Deutsch (auf einem koreansichen Flieger!!!), Englisch und Französisch gesehen. Hauptdarsteller: Anton Yelchin (leider vor kurzem verstorben) und Bérénice Marlohe, die man an aus dem James Bond 007 Film "Skyfall" kennt. Ein Film aus New York, der mich auf unsere Reise mit der QUEEN MARY 2 vorbereitet. Wir MÜSSEN uns alle Drehorte des Filmes während der drei Tage in New York ansehen. Zu Hause gibt es den Film nicht zu kaufen oder zum herunterladen. So bestellen wir ihn in Großbritannien. Und seit 22.07.2016 ist er auf dem deutschen Markt... Grrr....

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Ich liebe das Ende des Films und auch dieser Reise, auch wenn es kein vollständiges Happy End ist. Aber mehr gibt es nicht mehr zu erzählen. Auf jeden Fall haben uns Schiff und Orte wieder positiv überrascht. Auch Princess macht süchtig - Nun müssen wir dringendst Elite Mitglieder werden. Und Japan macht auch süchtig. Es stimmte (fast) alles. Eine (fast) perfekte Reise. Das war wirklich alles ziemlich zu gut... Wir wollen mehr Princess und wir wollen mehr Japan.

2016/04/29

Tag/Day 19 nach der/after DIAMOND PRINCESS in Kyoto - Yokohama, Japan



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Noch einmal zum Frühstück, noch einmal ins Zimmer, noch einmal zum Check-Out und noch einmal auf die Straße... Minimal-Anzahl der Fahrstuhlnutzung. Ich hasse dieses Hotel. Wie kann nur ohne Treppe und nur zwei Fahrstühlen so ein Hotel ausstatten? Heute Morgen bin ich so übel gelaunt, dass ich einen Harakiri-Versuch starte... Natto (Fermentierte Bohnen) zum Frühstück. Das Zeug ist jedoch so ekelhaft, stinkt, klebt, schmeckt nicht, dass ich mir doch noch nicht in der letzten Minute, sondern bereits in der ersten Sekunde überlegt habe, Abstand von meinen Harakiri-Plänen zu nehmen. Ich überlege mir eher, ob ich nicht ein paar Döschen davon ein paar Leuten in der Schweiz mitnehmen sollte. Aber ich gehe davon aus, dass ich meine Karriere ernsthaft gefährde.





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Wir können nicht auf einen früheren Zug umbuchen. So laufen wir nochmals durch den Kyotoer Bahnhof. Hier werden wir auf die große Eröffnung des Eisenbahn-Museums hingewiesen.

Nach dem es gestern Abend nicht geklappt, versuchen wir es heute Morgen nochmals im Kyoto Tower. Zum Glück öffnet es bereits um 09.00 Uhr (2016). Der Eintritt kostet 720 JPY (2016). Nur Frances begleitet uns. Die anderen wollen lieber schlafen und ausführlich das Frühstück genießen.







Der Blick über Kyoto ist wirklich sehr schön.

Auch können wir anhand der Bildschirme sehen, was wir gestern Abend verpasst haben.





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Hier oben finden wir auch einen kleinen Schrein.

Für das Maskottchen des Kyoto Towers: Tawawa-Chan.

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Gestern Abend konnte ich ja auch nicht mehr einkaufen gehen. Ab 10.000 JPY kann ich mir die MWSt. zurückzahlen lassen.

2012 hatte ich mir in Hongkong damals ein neues Case für meinen iPad gekauft. Zum Umhängen. Hat man am Büffet immer beide Hände frei. Endlich finde ich eines wieder. Und mein iPhone bekommt auch wieder ein neues zu Hause.

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Nochmals geht es zu illy. Hier ausgiebig nochmals zu frühstücken wäre mir jetzt zuviel.

Aber Bruno bekommt sein illy Käffchen.

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Auch wenn das Hotel-Frühstück schon bezahlt ist. Ich esse ja nichts, nur weil es bezahlt ist, wenn es mir nicht zusagt. Ich hole mir lieber noch ein paar japanische Sandwiches.

Da es keine Speisewagen in Japan gibt, müssen wir uns am Bahnhof entsprechend versorgen. Aber hier ist man bestens vorbereitet: Bento Boxen. Jeder nimmt sich da mit, wozu er später Lust hat. Außerdem ist man bestens vorbereitet, damit man Getränke mitnehmen kann. Beim Eistee in Asien üblich: ungesüßt und dafür extra Zuckersirup, damit man keine Zuckerkristalle mittrinkt.





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Wir gucken nochmals... und verstehen eh kein Wort.

Unser Zug geht um 11.33 Uhr. Nur wegen der dämlichen Fahrstühle im Hotel sind wir früher los. Die Shinkansen-Züge fahren ja in einer Dichte, wie die Straßenbahn in Basel... Und alle am gleichen Preis. Bevor also unser Fährt gehen noch Züge um 11.12 Uhr, 11.18 Uhr, 11.29 Uhr Uhr vom Gleis 12...

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Ich will hier für mein Reisetagebuch unbedingt ein Bild machen, so dass unser Zug ganz oben steht. Dafür habe ich nur 4 Minuten Zeit, weil ja davor um 11.29 Uhr noch einer fährt. Weil die anderen etwas länger für den Weg zum Wartebereich für unseren Wagen brauchen, schicken wir sie schon mal vor. Sie haben ja die Reservierungen mit der Zug-, Waggon- und Sitzplatznummer in der Hand.

Als wir dann eiige Minuten zur Wartezone kommen, ahne ich schlimmes... die werden doch nicht etwa in den falschen Zug gestiegen sein. Bruno läuft sicherheitshalber nochmals den Bahnsteig ab. Keine Frances, kein Eddie, keine Philys und kein Ken.

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Heute ist der Beginn der Golden Weak. Also keine Zeit zum Nachdenken. Sondern unsere Plätze sind jetzt wichtiger als die anderen, die ja schon in dem Nozomi-Zug sitzen, die gar nicht für uns zugelassen sind. Andererseits: es wurden ja unterwegs keine Fahrkarten kontrolliert. Wenn sie schon drin sitzen, sollen sie einfach sitzen bleiben und direkt nach Yokohama fahren. Sie wohnen heute Nacht eh nicht im gleichen Hotel. Zum Glück hatte ich Frances Handy nochmals mit Guthaben für Telekom Deutschland aufgeladen. So können wir sie im anderen Zug erreichen, auch wenn das Gespräch nur drei Minuten dauert, weil das Guthaben wieder aufgebraucht ist.

Wir sehen uns ein wenig im Zug um. Hier gibt es Raucherabteile, in denen man sich wie am Flughafen kurz zurückziehen kann und geht dann wieder zurück zu seinem Platz. Fände ich auch bei der Deutschen Bahn oder Schweizerischen Bundesbahnen sehr gut: dann würde niemand mehr in den Toiletten rauchen.

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Ganz klassisch mit der alten Telefontastatur antwortet mir Frances.

In Nagoya ist es mit unserer Ruhe vorbei. So können wir sie gut am Bahnsteig fotografieren. Solche Aufnahmen klappen natürlich nur, wenn sie auch draußen stehen.

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Zum Glück verstehe ich nicht alles, weil die Tür so spät geöffnet wird.

Aber den halben Weg haben wir ja doch noch geschafft.

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Nur um zu Schlafen, hätten sie ja auch im anderen Zug bleiben können.

Bruno probiert seine App aus, ob sie auch bei schlafenden Menschen funktioniert.

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Am Bahnhof Yokohama-Shin trennen sich unsere Wege. Wir konnten für das Inter-Continental meine Punkte einsetzen. Dort steht unser Gepäck. Nach vielem Hin- und Herrechnen: das Gepäck voraus schicken, mit dem Taxi zum Bahnhof Yokohama, dann noch die Fahrkarten zum Flughafen selbst und das ganz frühe Aufstehen gegen ein direktes Taxi etwas später direkt zum Flughafen vor das Terminal sind sehr gute Gründe, dass wir lieber einen Wagen für uns gebucht haben. Als wir ankommen, werden wir mittlerweile namentlich begrüßt. Weil es beim letzten Zimmer Probleme mit der Klimaanlage gab, werden wir erst auf unser Zimmer geführt, als ein Test erfolgreich beendet wurde. Auch hier ist der Ausblick sehr schön.

Ich hätte sogar auf ein Abendessen verzichtet, aber ich muss in Snoopy Town Shop. Im laden war die Hölle los. Sogar ein Mädchen trug ein Schild, um das Ende der Schlange anzuzeigen. Ich hole mir ein T-Shirt mit all meinen Peanuts-Freunden und meinen Nichten, etwas, falls wir mal wieder gemeinsam auf Kreuzfahrt gehen.





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Mir tat nach den vielen Klimaanlagen mein Nacken weh. Also habe mir eine Massage gegönnt: Karada Factory. Sie haben mich direkt als Mitglied eingetragen, so dass ich weniger zahlen musste.

In Japan muss man sich vor der Massage umziehen.

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Das ist aber wirklich der Himmel auf Erden.

Die anderen wohnen im Sotetsu Fresa Inn. Das ist so auf dem halben Weg zwischen unserem Hotel und dem Cruise Terminal. Eine Station mit der U-Bahn. Wir laufen lieber, obwohl es draußen ziemlich windig ist. Vor dem Hotel fällt eine Drehscheibe auf, aber die Kurve ist hier so eng, dass man sonst nicht ins Parkhaus kommt. Das Hotel liegt sehr günstig direkt einen Block von der U-Bahn-Station und hat keinen direkten Bus zu den Flughäfen.





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Unterwegs zum Abendessen sehen wir eine abgesperrte Straße.

Hier finden wohl Dreharbeiten statt.

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Frances und Eddie haben japanische Wurzeln. So leben einige Verwandte noch im Großraum Tokio, die Frances, Eddie und uns zum Abendessen eingeladen haben. Noch einmal japanische Hausmannskost. Da wir ja sehr früh raus müssen, und wir auch Frances Zeit für ihre Familie lassen wollen, ziehen wir uns früh zurück. Wir müssen uns von den anderen verabschieden.

Auf dem Weg zurück ins Hotel kaufen wir für den frühen Weg zum Flughafen ein paar Sandwiches.

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Ich nutze noch die Chance bei Eddie Bauer einzukaufen. Gibt es in Deutschland nur noch als Versandhandel.

Endlich mal nicht mehr die Festzelt-Größen.

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Ich freue mich richtig. Hier fühle ich mich zu Hause. Dabei geht es jetzt nach dieser Nacht wieder nach Hause.