2015/08/14

Tag/Day 6 auf der/on OCEAN PRINCESS in Rosyth, Scotland

Nachdem kürzlich festgelegt wurde, dass ich weitermache, steht jetzt auch die Reihenfolge fest:

77 OCEAN PRINCESS: Dover - St. Helier, Jersey - Milford Haven, Wales - Dublin - Rosyth, Schottland - Dover
73 EURODAM: Fort Lauderdale - Grand Turks - St. Juan, PR - Charlotte Amelie, USVI - Half Moon Cay - Fort Lauderdale
74 NORWEGIAN SKY: Miami - Freeport, Bahamas - Great Stirrup Cay, Bahamas - Nassau - Miami
75 DISNEY DREAM: Port Canaveral - Nassau - Castaway Cay - Port Canaveral
71 AMELIA: Köln - Bonn - Rüdesheim - Koblenz - Köln
72 ARTANIA: Hamburg - Rotterdam - Ijmuiden - Hamburg
76 ASTOR: Kiel

Ich brauche aber ein wenig Zeit dafür. Sorry.

After the decision was made to continue I set the order of writing:

77 OCEAN PRINCESS: Dover, England - St. Helier, Jersey - Milford Haven, Wales - Dublin, Ireland - Rosyth, Scotland - Dover, England
73 EURODAM: Fort Lauderdale, FL - Grand Turks - St. Juan, PR - Charlotte Amelie, USVI - Half Moon Cay, Bahamas - Fort Lauderdale, FL
74 NORWEGIAN SKY: Miami, FL - Freeport, Bahamas - Great Stirrup Cay, Bahamas - Nassau, Bahamas - Miami, FL
75 DISNEY DREAM: Port Canaveral, FL - Nassau, Bahamas - Castaway Cay, Bahamas - Port Canaveral, FL
71 AMELIA: Cologne, Germany - Bonn, Germany - Rüdesheim, Germany - Koblenz, Germany - Cologne, Germany
72 ARTANIA: Hamburg, Germany - Rotterdam, The Netherlands - Ijmuiden, The Netherlands - Hamburg, Germany
76 ASTOR: Kiel, Germany

I would need some time for it.

And sorry again for keep you waiting my English speaking friends: I will translate in few days, weeks, months, years. Do not know. But please feel free to access the blog by Google Translate or other services. Thanks for your kind understanding.


Das Wetter lässt Walk-a-Mile draußen nicht zu.

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Also laufe ich kurzerhand meine Runden durch die Tahitian Lounge.

Immer rein...

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... quer durch...

... hinten wieder raus... durch das Treppenhaus... und wieder rein. Der einzige, der sich wundert, ist derjenige vom Housekeeping, der mich wohl für einen Irren hält... Aber lieber für irre gehalten werden, als draußen nass zu werden.

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Diese tägliche wechselne Karte finde ich echt gut. Gibt es übrigens neuerdings auch bei Norwegian. ein frischgebrühter Eistee. Ich nutze es schamlos aus, dass man an Bord bereit mir Service zu bieten. Andjelka und Seksan bieten uns einen perfekten freundlichen Service, den wir sehr schätzen.

Edinburgh hat drei Liegemöglichkeiten für Kreuzfahrtschiffe: Leith - Super Lage. Direkt neben der Royal Yacht BRITANNIA und direkt an einem Einkaufszentrum mit Super Verkehrsanbindungen: liegt leider hinter der Schleuse und so kann es auch mal passieren, dass bei starken Winden Probleme gibt. South Queensferry: mitten im Fluss. Tendern notwendig. Etwas blöd, wenn man einen Übernachtaufenthalt hat. Und Rosyth: ein toter Fährhafen, seit dem die Fähre von Zeebrügge ihren Dienst eingestellt hat. Nun Lagerplatz für die Teile der neuen Brücke. Man wird mit einem Bus zum Terminal gefahren. Der Empfang ist wieder typisch schottisch: mit Dudelsack-Musik egal bei welchem Wind und Wetter.



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Der wichtigste Kontakt, falls man mal zu spät ist. Sollte man immer mehrfach mitführen. Sicher ist sicher.

Mit dem Mietwagen haben wir Pech. Normalerweise bestelle ich immer über ein großes Netzwerk. Aber rund um Rosyth gab es nichts. Bei dem ist die Reservierung meines Vans schief gegangen und so müssen wir flexibel sein und zwei Kleinwagen akzeptieren. Ist sogar billiger als der Van, aber dafür hat man auch den doppelten Spritverbrauch. Besonders gut sind die Wagen nicht gepflegt. Uns blieb aber nichts anderes übrig, wenn wir unsere Pläne verwirklichen wollten.

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So geht es erst einmal in ein Garten-Center.

Der Nachteil von Extrem-Facebooker wie mich: jeder weiß, wo ich mich aufhalte. Der Vorteil, ich weiß auch von anderen, wo die sich aufhalten. 2012 haben wir auf der ZAANDAM Rebecca aus Hawaii kennengelernt. Sie hatte uns damals sogar Kau'ai-Kaffee mit nach Asien gebracht. Zwischenzeitlich hat man eben über Facebook verfolgt, was der andere so macht. Und so haben festgestellt, dass wir zeitgleich in Edinburgh sind und beschlossen zumindest eine Tasse Kaffee miteinander zu trinken und ein wenig zu quatschen. Ich hatte im Internet eine nette Teestube gefunden, aber sie hatte ausgerechnet in der Woche zuvor Insolvenz gemacht. So habe ich in der Eile nur das Café im Gartencenter gefunden, das um diese Zeit geöffnet hatte. Sie bringt ihre Tochter und ihren schottischen Gastgeber mit, weil das Gartencenter nun leider nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar war. Da sie ja früher auf Hawaii gelebt haben und jetzt in Süd-Kalifornien leben und das Frances und Eddie auch zutrifft, hatten wir genügend Gesprächsstoff. Und darum liebe ich Facebook - egal was Datenschützer sagen.

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1564 hat Maria Stewart (Königin von Schottland) Blair Castle besucht. 2015 besuchen wir. Zunächst essen wir dort eine Kleinigkeit zu Mittag. Sandwiches und ich starte meinen Häggis-Diättag. Einmal in Form von Chips und einmal als Füllung einer Pastete. Nur die selbstgemachten "Fudges" (Essbarer Tapetenkleister, der zum Zuckerschock führt!) sind mir zu klebrig und süß. Ich erfreue mich lieber an den Taschentüchern mit dem Scotch-Terrier, die ich bestimmt nie im Leben verwenden werde.

Wir beschließen jedoch nach der langen Fahrt lieber nur den Park zu besuchen und etwas an der frischen Luft zu laufen.





Nach der langen Fahrt und mit der Gewissheit, dass es ENDLICH BALD REGNEN wird (Wir hatten in Basel 40°C zuvor)

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"Ach ist der Rasen schön grün!" Ist ein schottischer Rasen schöner als ein englischer oder walischer?

Wir sind ja am Rande der Highlands also gehören die Kühe mit dazu.

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Nach dem ich ja nun 25 kg weniger wiege macht mir die hügelige Landschaft nicht mehr so viel aus.

Früher hätte ich Bruno laufen lassen, damit er fotografiert. Mit Rücksicht auf den bevorstehenden Regen und unseren Mitreisenden, machen wir nur eine kleine Runde.





Noch ein paar Selfies im Park.

Und noch ein paar Panoramaaufnahmen.

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Ganz ehrlich: ich fand es hier schöner, als jetzt auf der Royal Mile in Edinburgh.

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Ist jemand wieder falsch eingestiegen. Man gewöhnt sich sehr schnell daran links zu fahren. Schalten ist ungewöhnlich, aber die Kreisverkehre sind hilfreich, weil man sich nur auf eine Richtung konzentrieren muss.

Endlich kommen wir in die Hügellandschaft, auf die ich gewartet habe.

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Und wenn ich schneller meine Kamera wiedergefunden hätte und auch mein Auto-Focus viel schneller reagiert hätte, dann hätte ich endlich ein Bild eingefangen, dass man irgendwo in Schottland auf eine Straße kommt, die voller Schafe ist. Aber als ich endlich soweit war, waren die anderen Schafe schon weg und nur noch die beiden übrige. Es war allerdings eine kleine Herde.

Zeit für Tea-Team.

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Wir sind beim "Shipspotting". Willkommen auf der BRAEMAR... besser willkommen im Regen von Braemar.

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Scones... keine Clotted Cream und abgepackte Marmelade... Das entspricht gar nicht mehr meinem Standard... wobei die Scones schon frisch gebacken waren...

Wir genießen trotzdem die Tea-Time.

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Weiter geht es auf die BALMORAL... besser nach Balmoral.

Balmoral ist ja der Sommersitz der Windsors. Auf dem Hügel ist die Kapelle, in der sie sonntags in die Kirche geht. Damit niemand schon Kameras, Sprengstoff oder sonst etwas reinschmuggelt, wird sie rund um die Uhr bewacht.

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Wir sehen die Spitze von Schloß Balmoral.

Der Wachmann lässt uns leider nicht zur Queen (Sie fliegt am nächsten Morgen nach London und kommt dann zurück), um ein Tässchen Tee zu bekommen. Wir werden abgewiesen.

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Oh... noch eine echtes britisches Telefonhäuschen.

Meine Enttäuschung sieht man mir an.

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Und auch die anderen sind enttäuscht, dass die Queen uns nur bis Ende Juli uns im Schloß Balmoral empfängt.

Ob das wieder die königlichen Toiletten sind, wie auf der Royal Yacht Britannia?

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Die Touristeninformation war so freundlich uns noch reinzulassen, obwohl sie schon geschlossen hatte. So kaufe ich zumindest noch ein paar Postkarten, um meinen Royals näher zu sein.

Wir haben einen Übernacht-Aufenthalt in Rosyth. Es sollte den Gästen einen Besuchen auf dem Tattoo in Edinburgh ermöglichen. Da bei mir ja die berufliche Situation nicht klar war, wollte ich damals keine Tickets im Vorverkauf kaufen. An Bord hätten wir auch welche haben können, aber ich hatte mich darauf versteift, dass ich mal raus aus der Stadt möchte und Brunos Eltern gerne etwas von der Landschaft Schottslands zeigen wollte. Deswegen sind wir mitten in der Pampa nur mit EDGE in Dinnet, Aberdeenshire: The Loch Kinord Hotel.



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Aberdeenshire ist kein Zufall. Bisher haben wir immer in Southampton übernachtet haben, im The Maples Hotel in Hythe bei Shirley und Godfrey gewohnt. Wir hätten auch wieder im Oktober dort gewohnt. Aber sie haben das Hotel verkauft und sich zur Ruhe gesetzt. So habe ich mich erkundigt, wo sie jetzt leben: Schottland. Und das ist ein weiterer Grund, warum wir hier in Aberdeenshire sind. Hier lernen wir auch etwas tolles kennen: Man nimmt einen Aperetif hier in der Lounge. Bestellt hier und wenn das Essen serviert wird, wird man in den Restaurant-Teil gebeten. Das gefällt uns allen sehr gut.

Wir erleben einen ganz tollen Abend. Als wir vom Parkplatz zum Hotel gelaufen sind, konnten wir schon die tollen Gerüche aus der Küche erleben. Und auf dem Teller erleben wir den Duft noch schöner. Auch das Auge isst mit. Meine Haggis-Diät geht weiter. Aber weil wir auch in Schottland sind gibt es Lamm. So tolles Lamm habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Eine selbstgemachte Minzsauce muss sein. Und die Desserts sind himmlisch.



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So ein schöner Abend.

Sprachen, Alter, Herkunft: alles spielt keine Rolle.

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Wir lassen den Abend in der Lounge ausklingen.

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Aus Fremden werden Freunde. Ein sehr schöner Tag geht zu Ende. Shirley und Godfrey wollen sich später in Mittelengland niederlassen. Wir können dort wohnen, sagen sie uns. Das passt vielleicht in unsere Lake District Pläne. Mal sehen. Bisher gefällt uns die Reise und die Landschaft sehr gut.

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