2015/08/20

Tag/Day 12.1 nach der/after OCEAN PRINCESS in Slough, England

Nachdem kürzlich festgelegt wurde, dass ich weitermache, steht jetzt auch die Reihenfolge fest:

77 OCEAN PRINCESS: Dover - St. Helier, Jersey - Milford Haven, Wales - Dublin - Rosyth, Schottland - Dover
73 EURODAM: Fort Lauderdale - Grand Turks - St. Juan, PR - Charlotte Amelie, USVI - Half Moon Cay - Fort Lauderdale
74 NORWEGIAN SKY: Miami - Freeport, Bahamas - Great Stirrup Cay, Bahamas - Nassau - Miami
75 DISNEY DREAM: Port Canaveral - Nassau - Castaway Cay - Port Canaveral
71 AMELIA: Köln - Bonn - Rüdesheim - Koblenz - Köln
72 ARTANIA: Hamburg - Rotterdam - Ijmuiden - Hamburg
76 ASTOR: Kiel

Ich brauche aber ein wenig Zeit dafür. Sorry.

After the decision was made to continue I set the order of writing:

77 OCEAN PRINCESS: Dover, England - St. Helier, Jersey - Milford Haven, Wales - Dublin, Ireland - Rosyth, Scottland - Dover, England
73 EURODAM: Fort Lauderdale, FL - Grand Turks - St. Juan, PR - Charlotte Amelie, USVI - Half Moon Cay, Bahamas - Fort Lauderdale, FL
74 NORWEGIAN SKY: Miami, FL - Freeport, Bahamas - Great Stirrup Cay, Bahamas - Nassau, Bahamas - Miami, FL
75 DISNEY DREAM: Port Canaveral, FL - Nassau, Bahamas - Castaway Cay, Bahamas - Port Canaveral, FL
71 AMELIA: Cologne, Germany - Bonn, Germany - Rüdesheim, Germany - Koblenz, Germany - Cologne, Germany
72 ARTANIA: Hamburg, Germany - Rotterdam, The Netherlands - Ijmuiden, The Netherlands - Hamburg, Germany
76 ASTOR: Kiel, Germany

I would need some time for it.

And sorry again for keep you waiting my English speaking friends: I will translate in few days, weeks, months, years. Do not know. But please feel free to access the blog by Google Translate or other services. Thanks for your kind understanding.


Morgens wollen wir zum Lüften mal das Fenster öffnen. Aber mehr geht gar nicht.

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Irgendwie finde ich eines ärgerlich: Die Hausdame müsste eigentlich einen Badeanzug zum Dienst tragen und in jedem Zimmer probeduschen, um festzustellen, dass die Lüftung überhaupt nicht funktioniert. Ich finde es als Hotelgast immer ärgerlich, wenn ich so etwas selbst feststellen muss. Wenn ich alleine wohne ärgert es mich nicht so, als wenn ich der zweite bin und dann mich nicht mehr im Bad sehen kann.

Komisches Muster.

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Ansonsten ist das Hotel schon sehr schön eingerichtet.

Das Frühstück gibt es dann in dem vornehmen Restaurant Morgans. Wir sind leider "versaut"! Zu viel guter Service auf Kreuzfahrtschiffen. Das ganze erinnerte uns mehr an den Besuch im Sterling Steakhouse. Die Mitarbeiter sind mit sich selbst beschäftigt, dass man auch mal rauslaufen musste, um sie in den Speisesaal zurückzuholen und daran zu erinnern, dass es auch Gäste gibt. Mit mir haben sie dann ausdiskutiert, warum ich nicht einfach den Kaffee oder Kakao trinke, der auf dem Tisch steht und unbedingt Tee brauche. Brunos hartgekochtes Ei kommt erst nach einer freundlichen Erinnerung. Es nützt nichts wenn man es super heiß und kürzer kochen lässt. Erstens ist es dann super heiß, dass man es nicht pellen kann (Ein Fall für Special Agent Sigrid) und zweitens ist es auch noch nicht hart. Das alles und des gestrige Abend führte zu ein paar passenden Worten mit der Hoteldirektion. Allerdings auch die haben eine professionelles Reklamationsmanagement und so geben wir dem Hotel in wenigen Monaten anlässlich der QUEEN MARY 2-Reise nochmals eine Chance, um uns zu zeigen, dass es anders geht. Um es vorweg zu nehmen: Es geht und daher wieder ein Grund gerne wiederzukommen. Hätte Royal Caribbean oder Celebrity so ein Reklamationsmanagement, dann würden wir bestimmt auch mal öfters mit denen fahren...



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Wir fahren nach Bath. Treffpunkt ist das Royal Crescent.

Mittendrin ist The Royal Crescent Hotel. Hier treffen wir uns mit unserer Blue-Badge-Reiseführerin (so werden die Best of Britain's Tourist Guide vermarktet) Ingrid Lechner-Hare. Vom Stil her komplett anders als Max oder Karsten, die wir zuvor hatten. Sie passte irgendwie sehr gut in das Umfeld mit dem vornehmen Hotel und Bath überhaupt. Sie hatte mit dem Hotel abgesprochen, dass wir dort im Kaminzimmer eine Tasse Tee zu uns nehmen dürfen und dort gibt sie uns eine Einführung zur Geschichte von Bath. Ich gebe zu, dass ich bei historischen Ausführungen nie besonders aufmerksam bin (Halt Kulturbanause - ich führe die Kultur im Beutel mit... meinem Kulturbeutel...), aber irgendwie ist es hier anders und man klebt förmig an ihren Erläuterungen. Vor allem sind Frances und Brunos Mutter sehr begeistert und stellen sehr viele Rückfragen, um noch mehr Hintergründe zu bekommen. Allerdings muss ich nach dem Tee eine weitere Hypothek für unser Haus aufnehmen. Aber das Gebäck zum Tee war gut. Mal gucken, ob ich beim nächsten Mal nur das Gebäck bestellen kann... Als wir das Hotel verlassen, findet ein Fotoshooting statt. Das Team kommt unser Nachbarschaft in Südhessen und so stellen wir uns auch als Südhessen vor. Wir kommen ein wenig ins Gespräch. Sie machen Aufnahmen für Schuhe und das Top-Modell... nun wir kanntes ihn nicht. Liegt wohl daran, dass wir uns beim Friseurtermin lieber mit Sofia unterhalten, als die Zeitschriften druchzublättern. So erkennen wir Dominique Capraro Thoeni nicht. Er war mal Mister Schweiz, aber da habe ich noch nicht in der Schweiz gearbeitet und deswegen ist es wohl an mir vorbeigangen. Zu den Schuhen hörte man, dass sie nicht so zu dem Rest der Garderobe passen...





Ingrid führt uns durch die Straßen von Bath. Durch ihre Erläuterungen verstehen wir beispielsweise "Das Haus am Eaton Place" sehr viel besser. Jane Austens "Stolz und Vorurteil" kenne ich bloß aus "Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück", aber so mit weiteren Hintergrundinformationen von Ingrid sehe ich es doch mit etwas anderen Augen. Sie erzählt uns auch sehr viel über die Architektur, so dass wir inhaltlich sehr viel mitnehmen. In einem Kiehl's müssen Bruno und ich mal kurz halten und uns mit Produkten versorgen.

Sehr schön sind die ganzen Blumenarrangements in der Stadt.

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Die Römischen Bäder von Bath sind UNESCO Welterbe. Wenn man von den Bädern spricht: es gibt einerseits das historische Bad aber auch ein heutiges modernes Bad, das auch für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Ein Riesenvorteil, warum man eine Ingrid haben sollte: Sie hat durch ihren Blue Badge Zugang zu anderen Eingängen, die nicht jedem offen stehen und führt uns direkt durch. Wir gehen nicht durch die Ausstellung, aber Ingrid kennt die schönsten Stellen zum Gucken. Sie führt uns durch das Kesselhaus raus, in dem Live-Musik zum Essen geboten wird. Auch die Gemälde stellt sie uns vor. Und so erfahren wir etwas über die einzelnen Dynastien des englischen Königshauses.

Noch ein paar Selfies. Bin ich ein UNESCO Welterbe??? Hier waren nur ganz wenige andere Besucher. Da merkt man, dass man durch eine Insiderin geführt wird. Diejenigen, die Eintritt bezahlt haben, gucken sich das unten aus dem Loch an.





Es geht ins Kloster Bath, da direkt neben dem alten Römerbad liegt. An der Außenfassade erklärt uns Ingrid, wie sich die Ornamente zusammensetzen und wie man schon 15. Jahrhundert "mit freundlicher Unterstützung von" in einer Kirchenfassade reinbekommen hat. Der Mäzän hieß Olver King. Vielleicht sieht ja jemand, wie der Name auf die Kirchenfassade fand. Wir waren auch drinnen. Leider darf man während eines Gottesdienstes nicht fotografieren. So etwas respektiere ich und beschließe beim nächsten Mal wieder zu kommen und mir in Ruhe das Innere der Kirche nochmals anzusehen.

Der letzte Abschnitt unserer Tour führt uns zur Guildhall Markthalle. Hier fand ich besonders schön, weil eben alles sehr schön angerichtet war. Auch der alte Händlertisch (The Nail) an dem alle Transkationen quasi abgeschlossen wurden, ist noch erhalten. Direkt vor der Markthalle liegt die Pulteney Brücke, die über den Fluss Avon führt. Und bevor jetzt alle denken: Ich kenne den Geburtsort von William Shakespear Stratford-upon-Avon... NEIN... das ist ein anderer Fluss Avon. Deswegen Bath liegt am Briston Avon und Stratford-upon-Avon am Tewkesbury Avon. Beide fließen in die Severn, die wir gerade von Wales nach England bei Bristol wieder überquert haben.



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Noch letztes Panorama-Bild von der Brücke.

Der Vormittag mit Ingrid endete beim gemeinsamen Lunch in der Patisserie Valerie. Hier haben sich alle die Nase platt gedrückt und so bestelle ich auch nach dem Lunch ein paar Stücke Kuchen zum Probieren. Auf jeden Fall muss ich sagen, dass ich äußerst begeistert war: von Bath und von Ingrid. Ich kann mir durchaus vorstellen, sie wieder zu buchen. Denn auf ihrer Homepage macht sie ein paar Vorschläge, die sehr gut für Ausflüge aus Southampton geeignet sind. Speziell wenn man am City Center Terminal anlegt, ist man sehr nahe am Bahnhof in Southampton. Mit dem Zug nach Bath und Ingrid würde euch dann am Bahnhof herumführen und eine genauso tolle Tour machen wie mit uns. In der Kürze der Zeit haben wir sehr viel gesehen und erfahren. Das kann man nur in der Qualität mit einem Tourguide wie Ingrid machen. Und nun geht es endlich weiter nach London, wo wir schon sehnsüchtig erwartet werden. Auf einen Abstecher nach Windsor verzichten wir. Jeder möchte lieber sich ein wenig hinlegen, bevor es abends nach London geht.


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